Die Mariazellerbahn

Die Mariazellerbahn ist täglich unterwegs zwischen St. Pölten und Mariazell und ist das ideale Verkehrsmittel für Alltag und Freizeit. Mit dem Zug reisen Sie bequem und autofrei von A nach B. Es gibt tagsüber Verbindungen im Stundentakt, morgens im Halbstundentakt nach St. Pölten. Mit den Abendverbindungen und Nachtzügen ist das Reisen auch zu später Stunde noch bequem und sicher. Die Zuggarnituren der Himmelstreppe sind modern, barrierefrei und klimatisiert. Mit dem Zug reist man direkt ins Zentrum nach St.Pölten Hbf an, die Anschlussverbindungen zu den Zügen nach Wien/Linz und Fernverkehr sind direkt abgestimmt.

In der Freizeit ist die Mariazellerbahn ein Zubringer zu vielen Ausflugszielen, Radwegen und Wanderrouten. Auch für Räder ist Platz im Zug – hier wird um Voranmeldung gebeten.

Tickets gibt’s direkt im Zug oder online unter webshop.niederoesterreichbahnen.at. Im Zug ist die Bezahlung in bar oder mit Bankomat oder Kreditkarte möglich. Es werden viele Ermäßigungskarten akzeptiert (ÖBB Vorteilscards, Österreichcard, NÖ Familien, TOP Jugendticket auch in den Ferien, etc.). Vielfahrer sparen mit Zeitkarten (Wochen/Monats/Jahreskarten). Neu: Auch das Klimaticket Österreich, sowie die Verkehrsverbund Ost-Region, Klimatickets Metropolregion und Region gelten in der Himmelstreppe und im Ötscherbär.

Beim Zugfahren leistet man auch einen Beitrag zum Klimaschutz – werden 1000km mit der Bahn anstatt mit einem durchschnittlichen Benzin- oder Diesel-Auto gefahren, wird der CO2-Ausstoß um 96 % Reduziert.

www.mariazellerbahn.at

webshop.niederoesterreichbahnen.at

Historisches zur Mariazellerbahn

Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Reihe von Militärangehörigen in Uniform, Helmen und Stiefeln in Formation stehend. In der Mitte unterhalten sich zwei Männer in langen Mänteln, möglicherweise bei einer Parade oder einem formellen Ereignis.

Die Mariazellerbahn hat sowohl für den Alltags- als auch den Freizeitverkehr größte Bedeutung für Frankenfels und stellt als Baukulturdenkmal und Gesamtkunstwerk ein echtes Highlight des Tales dar. Frankenfels leistet einen großen Beitrag: Der Bahnhof Laubenbachmühle wurde zum Betriebszentrum der Mariazellerbahn. Von 2011 bis 2013 wurde es umgebaut und neu gestaltet. Neben einer Remise befinden sich auf dem Areal eine Werkstättenhalle und Waschanlage für die Triebwägen der Himmelstreppe sowie ein Verwaltungstrakt.

Die Traditionsbahn fuhr zum ersten Mal am 5. August 1905 am Bahnhof Frankenfels ein. Diese “Jungfernfahrt” endete am damaligen Endbahnhof Laubenbachmühle (Gemeindegebiet Frankenfels, Laubenbachgegend). Erst im Jahre 1907 erfolgte die weitere Trassenfreigabe nach Mariazell.

Bevor die Schmalspurbahn (760 mm) die Bergstrecke in Richtung Wallfahrtsort Mariazell hinaufklettert, führt eine 12 km lange Bahntrasse durch das Gemeindegebiet von Frankenfels. Sie hält in den Bahnhöfen bzw. Haltestellen Schwarzenbach/Pielach, Frankenfels, Boding, Laubenbachmühle und Unter-Buchberg.Der Bahnhof Laubenbachmühle markiert das Ende der für die Pendler und Schüler relevanten Talstrecke und den Beginn der Bergstrecke. Die einmalige Trassenführung geht über die Voralpen bis zum Bahnhof Mariazell. Gerade dieser Geniestreich des Erbauers Ing. Josef Fogowitz macht die Bahn zu einem weltweit einmaligen Erlebnis.

Am 24.09.1910 fuhr Kaiser Franz Josef mit der Mariazellerbahn von St. Pölten bis in den Gnadenort und machte am Bahnhof Laubenbachmühle Halt. Hier eine historische Originalaufnahme dieses Ereignisses.

Impressionen von Mariazellerbahn und Himmelstreppe

Ein gelber Zug mit weißem Text auf der Seite fährt auf einer verschneiten Eisenbahnstrecke mit Bäumen und Pflanzen an der Seite.
Eine blonde Frau in einem traditionellen deutschen Kleid steht lächelnd neben einem Bus mit 'A' und 'Th' in Weiß darauf.
Das Äußere eines modernen Gebäudes mit Glaswänden, einem Ziegelboden und gelben Schildern ist bei Nacht beleuchtet.
Ein goldener Zug fährt auf einer Gleisstrecke umgeben von Gras und Blumen, mit einem Haus in der Nähe.
Ein gelber Zug fährt über eine Steinbrücke mit mehreren Bögen unter einem teilweise bewölkten Himmel, umgeben von dichtem Wald.
Ein goldener Zug mit der Aufschrift 'Die Himmelstreppe' steht auf einem verschneiten Bahngleis unter einer überdachten Plattform.
Ein gelber Zug mit der Aufschrift 'St. Pölten' fährt durch eine verschneite Landschaft mit einem schneebedeckten Fels auf der rechten Seite.
Eine vierköpfige Familie steht vor einem Zug mit der Aufschrift 'Die Himmelsstreife'. Der Mann trägt ein Baby auf der Schulter, während die Frau ein weiteres Baby hält. Das Baby auf der Schulter der Frau schaut zur Kamera.