Millioneninvestition in unsere Zukunft: Großprojekt bei der Fernwärme Frankenfels startet
Untertitel: Über eine Million Euro für maximale Versorgungssicherheit, hocheffiziente Energienutzung und noch sauberere Luft in unserer Marktgemeinde.
Seit über drei Jahrzehnten steht die Fernwärmegenossenschaft (FWG) Frankenfels für verlässliche, heimische und umweltfreundliche Wärme. Um die Versorgungssicherheit für die Zukunft zu garantieren und noch klimaschonender zu heizen, steht nun das größte und planungsintensivste Bauprojekt seit der Gründung im Jahr 1992 bevor: Ein umfassender Kesseltausch mit einem Investitionsvolumen von über einer Million Euro.
Rund 130 Gebäude – und damit die Familien von knapp 200 Kundinnen und Kunden im gesamten Ortsgebiet – werden aktuell über das örtliche Wärmenetz zuverlässig versorgt. Nach 34 Jahren unermüdlichem Dauereinsatz im Sinne der Nachhaltigkeit sind die bisherigen Biomasse-Heizkessel unserer Genossenschaft nun technisch in die Jahre gekommen. Mit der geschätzten Investitionssumme von rund 1.075.000 Euro setzt die FWG einen historischen Meilenstein für Frankenfels.
Die drei Hauptgründe für diese zukunftsweisende Investition:
- Maximale Ausfallsicherheit: Moderne, hochkarätige Technik garantiert, dass alle Haushalte auch an den kältesten Wintertagen verlässlich mit wohliger Wärme versorgt werden.
- Effizienterer Hackguteinsatz: Aus derselben Menge unseres heimischen Holzes wird künftig noch mehr nutzbare Energie gewonnen.
- Reduktion von Emissionen: Durch eine signifikant verbesserte Verbrennungstechnik entlasten wir die Umwelt und stärken den Klimaschutz direkt vor Ort.
High-Tech aus Österreich für sauberste Luft Zum Einsatz kommt die neueste Generation von Biomassekesseln der österreichischen Qualitätsmarke Fröling (Serie LMe). Diese industriellen Großanlagen erreichen Wirkungsgrade von über 96 Prozent und sind speziell auf die hocheffiziente Verwertung von heimischem Waldhackgut ausgelegt. Ein absolutes Highlight für unsere Bürgerinnen und Bürger ist der integrierte Multi-Zyklonabscheider: Diese Technologie reduziert die Feinstaubemissionen auf ein absolutes Minimum. Das bedeutet nicht nur saubere Wärme im Haus, sondern auch sauberste Luft für ganz Frankenfels.
Der Blick zurück zeigt den enormen Erfolg dieses Gemeinschaftsprojekts: Vor der Errichtung der Fernwärme heizte der Großteil des Ortes mit fossilem Öl und Kohle. Durch den kollektiven Umstieg auf biogene Fernwärme wurden in den vergangenen Jahrzehnten bereits mindestens 15 Millionen Kilogramm CO2 eingespart und unzählige veraltete Einzelöfen stillgelegt.
Aktueller Zeitplan & Ausblick: Der geplante Baubeginn war ursprünglich für den 11. Mai 2026 angesetzt. Aktuell verzögert sich der Start noch etwas, da die FWG auf die finale Erteilung der gewerberechtlichen Baugenehmigung durch die zuständige Behörde wartet. Sobald dieser Bescheid vorliegt, rollen die Bagger an. Das klare Ziel: Ein zügiger Baufortschritt, damit die Fertigstellung pünktlich zu Beginn der kommenden Heizperiode erfolgt und alle angeschlossenen Haushalte sofort von der neuen Technik profitieren können.





