Filmaufzeichnungen auf der Burg

Auf einen besonderen kulturellen Höhepunkt dürfen sich die Besucher des diesjährigen Burggespräches am
7. September auf der Weißenburg freuen. Die Veranstaltung steht im Zeichen ihres 30jährigen Bestandes.  Als im Jahr 1989 der Gründungsvater Dr. Bernhard Gamsjäger den Kultur- und Gedankenaustausch auf der 750 Jahre alten Burganlage der Familien Zapotocky und Steiger ins Leben rief, rechnete niemand mit einer drei Jahrzehnte andauernden  Erfolgsgeschichte. Über das eigentliche Programm 2019 hüllten sich Burggespräche-Mastermind Dr. Gamsjäger und Bürgermeister Franz Größbacher noch in Schweigen, gaben aber bekannt, dass die Jubiläumsveranstaltung für das Filmarchiv-Austria  in Wien, Augarten, aufgezeichnet werden soll und Teil des Projektes „Die Filmchronisten“ sein soll. Diese Initiative, welche auch zur Leaderförderung eingereicht wurde, geht nicht zuletzt auf Impulsreferate des Direktors des Filmarchivs-Austria Ernst Kieninger und Bernhard Gamsjäger beim Burggespräch vor zwei Jahren zurück. „Der Gemeinderat der Gemeinde Frankenfels stand diesem Projekt, welches  die Geschichte, Kultur und das Alltagsleben im Mostviertel dokumentieren soll, sehr positiv gegenüber und hat im Vorjahr die Beteiligung einstimmig beschlossen.“ berichtete  Bürgermeister Größbacher. Gemeinsam mit Dr. Bernhard Gamsjäger erklärte er neben den Burggesprächen ein Generationengespräch mit Zeitzeugen, die Geschichte der Volkskultur mit ihrer einhundertjährigen Blasmusiktradition, das Wirtschaftsleben und die Veränderung mit Nahversorgern und Dienstleistern in der 2. Republik zu möglichen  weiteren Themen.

Reinhard Nowak & Roman Gregory

Musikalische Neujahrswünsche

Die Musiker des Trachtenmusikvereins überbrachten musikalische Neujahrsgrüße in die Frankenfelser Häuser.

Weihnachtszug am 24. Dezember 2018

Konzert – „Merry Christmas Darling“ in Rabenstein

Am Sonntag, den 16. Dezember 2018 findet ein Weihnachtskonzert organisiert von der Marktgemeinde Hofstetten-Grünau im Gemeinde- und Kulturzentrum in Rabenstein statt.
Die Barber´s Sisters & Daniel Gutmann treten gemeinsam mit Dominik Landolt am Klavier mit dem Titel „Merry Christmas Darling“ auf.
Es erwartet Sie ein beschwingtes, weihnachtliches Konzert mit bekannten Broadway Melodien, amerikanische Christmas Songs, Gospels und vielem mehr.

Ein Abend für Jung und Alt, Weihnachtslied Liebhabern und Musical Fans.

Einlass ist ab 19.00 Uhr – Beginn um 20.00 Uhr
Freie Platzwahl
Preis der Karten: VVK € 13,-
und AK € 15,-
Karten sind bei der Gemeinde und Bücherei in Rabenstein sowie auf der Gemeinde in Hofstetten-Grünau erhältlich.

Mundartgedichte aus dem Pielachtal

Gedichte aus ihrem neuen Buch „So schaut´s aus“ präsentierte Loisi Secnicka in der Aula der Mittelschule. Bibliotheksleiterin SR Johanna Umgeher konnte zu diesem Abend auch Gertraud Moser begrüßen, die mit ihrem Sohn Karl „Charly Mo“ Moser für die Illustration des Bandes sorgte, und die Sepp Schlembacher mit seinem Musikensemble. Die Autorin erzählte unter großem Applaus Geschichten aus dem Alltagsleben von „Einem Mann im Himmel“, stellte fest, dass es „A Pielachtola sein muass“ bis hin zum Bekenntnis, dass „Koa Computer“ ins Haus kommt.

Foto: Johanna Umgeher, Sabina Gotsmann, Helga Pögner, Gertraud Moser, Alexandra Todt, Loisi Secnicka, Andrea Fahrngruber, Marlene Prammer, Marianne Reiter, Irene Pinczolitsch, Josef Schlembacher.

Sanierte Statue des Heiligen Nepomuk

Ein Wahrzeichen des Ortskernes erstrahlt in neuem Glanz. Heinrich Burmetler, die gute Seele der  Denkmalpflege und Dorferneuerung, renovierte die Statue des „Heiligen Nepomuk“, die seit vielen Generationen den „Pfarrer-Stangl-Platz“ und den Kirchenzugang beschützt.

Gemeindechef Franz Größbacher bedankte sich bei dem ehrenamtlichen Restaurator , auf dessen Initiativen zahlreiche Instandsetzungsarbeiten zurückgehen, und übergab ihm als Dankeschön einen Karikaturband der Mariazellerbahn. Dabei bot sich auch Gelegenheit, die Stationen einer der bedeutendsten und ältesten Statuen des Marktes zu analysieren. Heinrich Burmetler kennt die Daten: „1709 wurde die Statue des heiligen Johannes Nepomuk neben dem Fahrweg oberhalb der Weißenburg,  beim sogenannten „Annakreuz“, errichtet.“ Und weiter: „Der damalige Pfarrherr Josef Stangl ließ das Kunstwerk 1961 von dort zum Zugang zur Pfarrkirche Frankenfels überstellen. „ Die über dreihundertjährige lateinische  Inschrift besagt: „Johannes von Nepomuk, bitte für uns. Dem Prager Märtyrer im Jahr 1709.“

Traditionelles Erntedankfest

Am Sonntag, 7. Oktober feierte die Pfarre Erntedank mit dem traditionellen Umzug, angeführt vom Trachtenmusikverein Frankenfels, durch den Ort.

Pfarrer Alois Brunner bedankte sich bei den Bäuerinnen und den Bauern für die Erntekrone und der Mitgestaltung.

Zithervirtuosin konzertiert auf Weißenburg

Ein besonderes Highlight im Kulturkalender stellen alljährlich die „Weißenburger Burggespräche“ im Spätsommer dar. Mit einem besonderen musikalischen  Zuckerl hatten die Organisatoren, die Burgbesitzer Dr. Stefan und Elfriede Zapotocky, DI Georg und DI Martina Steiger sowie die Marktgemeinde Frankenfels mit Bgm. Franz Größbacher und dem Mastermind der Gespräche Dr. Bernhard Gamsjäger aufzuwarten. Die Zithervirtuosinnen Barbara Laister-Ebner und Monika Kutter brachten Zithermusik vom Feinsten. Von Barocker-Bachmusik bis Karl Hodina reichte die Palette. Großen Beifall gab es für „Geschichten aus dem Wienerwald“, welches Laister-Ebner beim Neujahrskonzert 2018 mit den Wiener-Philharmonikern mit Riesenerfolg aufführte.  Das Brassensemble „Die Rotgipfler“ aus Perchtdoldsdorf präsentierten sich als ganz große Könner ihres Genres, der Blechmusik.

Dazu gab es Riesenapplaus von den Altbürgermeistern Ernst Langthaler (Frankenfels), Karl Egger (Rabenstein ), vom Raikaaufsichtsatsvorsitzenden Harald Wehrberger, Chorleiterin SR Johanna Umgeher, Mag. Erwin Gansch, Trachtenvereinsobfrau Christine Leb, Anton Stöckl  u.v.a.  Pfarrer Alois Brunner zelebrierte im einmaligen Ambiente der 800 Jahre alten Burganlage die Abendmesse. Burgherr Dr. Stefan Zapotocky selbst begleitete an der Orgel.