Pielachtaler Adventmärkte 2025 begeisterten mit Lichterglanz, Regionalität und nachhaltiger Anreise
/von Isabella AigelsreiterWenn das Pielachtal im Lichterglanz erstrahlte und der Duft von Dirndlpunsch sowie frischem Gebäck durch die Straßen zog, verwandelten sich die Gemeinden des Dirndltals auch 2025 wieder in stimmungsvolle Treffpunkte der Vorweihnachtszeit. Ein besonderes Highlight war dabei die Mariazellerbahn – Gewinnerin der ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“, Die Adventmärkte im Dirndltal boten ein vielfältiges, authentisches Erlebnis für die ganze Familie.
Advent-Erlebnis entlang der Mariazellerbahn
Zwischen Ober-Grafendorf und Laubenbachmühle präsentierten sich die Märkte mit regionaler Handwerkskunst, musikalischen Highlights und kulinarischen Genüssen. Als schönster Platz Österreichs verband die Mariazellerbahn dabei das gesamte Tal auf umweltfreundliche Weise und machte die Adventmärkte bequem und nachhaltig erreichbar.
Zehn Termine – Vielfalt in allen Gemeinden
Insgesamt wurde die Adventzeit im Pielachtal an zehn Terminen gefeiert.
Von traditionellen Christbaumerstbeleuchtungen über liebevoll gestaltete Weihnachtsbasare bis hin zu Konzerten, Kinderchören und Kunsthandwerksständen – jeder Markt überzeugte mit seinem eigenen Zauber. Süße Dirndl-Schmankerl, wärmender Punsch und handgefertigte Geschenkideen machten die Adventzeit im Pielachtal zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Positive Bilanz aus der Region
Kurt Wittmann, Obmann des Regionalbüros Pielachtal, zeigt sich erfreut:
„Im Dirndltal erwartete die Besucherinnen und Besucher eine große Auswahl an Adventmärkten in allen Gemeinden – ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Das Pielachtal ist ein Erlebnis für alle Sinne.“
Advent im Pielachtal – entspannt, regional, nachhaltig
Besonders positiv hervorgehoben wurde die klimafreundliche An- und Abreise mit der Mariazellerbahn. Viele Gäste nutzten die Bahn, um entspannt von Markt zu Markt zu reisen und die vorweihnachtliche Stimmung ohne Stress zu genießen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Alle Informationen zu Advent im Pielachtal finden Sie online unter:
www.pielachtal.at/kultur/advent-im-pielachtal/
Rückfragehinweis:
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
A-3203 Rabenstein/Pielach
Marktplatz 7
T: +43 (0) 676/32 35 829
LEADER-Region Mostviertel-Mitte wählt neuen Obmann
/von Isabella Aigelsreiter
- Mitgliederversammlung der LEADER-Region Mostviertel-Mitte:
Starke Bilanz, neuer Obmann und bewegender Abschied
Rund 50 Teilnehmer:innen folgten der Einladung zur 19. Mitgliederversammlung der LEADER-Region Mostviertel-Mitte, bei der neben einem erfreulichen Jahresrückblick auch der Start eines neuen Projekts und die Neuwahl des Vorstands im Mittelpunkt standen.
Besonders willkommen heißen konnte Obmann Ökon.-Rat Anton Gonaus Bgm. Johannes Zuser als Obmann der Bezirksbauernkammer Melk, den Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer St. Pölten Mag. Gernot Binder, den Regionsleiter der Dorf- und Stadterneuerung Mag. Johannes Wischenbart sowie Ehrenmitglied Reg.Rat Herbert Schrittwieser. Neben EU-Abgeordnetem Alexander Bernhuber und Stefan Niedermoser vom LEADER-forum Österreich waren auch Dirndlkönigin Mirjam Neuwirth und Dirndlprinzessin Magdalena Taschl als Ehrengäste anwesend.
„Rund 3.000 LEADER-Regionen gibt es in Europa und überall treffen sich engagierte Menschen, um aktiv und ehrenamtlich die Zukunft ihrer eigenen Region zu gestalten. So wie hier in Mostviertel-Mitte“ betonte Niedermoser die besondere Stärke des LEADER-Programms. Europaabgeordneter Bernhuber berichtete von den in Brüssel bereits begonnenen Verhandlungen über das zukünftige EU-Budget ab 2028.: „Die neue EU-Programmperiode bringt wichtige Weichenstellungen für unsere ländlichen Regionen. Entscheidend ist, dass Programme wie LEADER weiterhin einfach, wirksam und gut kofinanziert bleiben.“
Solide Finanzen schaffen Spielraum für neue Ideen
Der Rechnungsabschluss und der Voranschlag der LEADER-Region für das kommende Jahr zeigen ein erfreuliches Bild: Trotz seit 2014 unveränderter, günstiger Mitgliedsbeiträge der Gemeinden steht der LEADER-Region weiterhin ein gesunder finanzieller Spielraum zur Verfügung, um neue Projekte zu starten. Eines davon präsentierte Geschäftsführerin Petra Scholze-Simmel in ihrem Bericht den Gemeindevertreter:innen:
Familien stärken im Medienalltag
Unter dem Motto „Digitale Balance“ startet eine Initiative, die sich dem achtsamen Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag widmet. Ziel ist es, Eltern und Kinder zu unterstützen, analoge Familienzeit bewusster zu gestalten und gleichzeitig einen kompetenten Umgang mit digitalen Geräten zu fördern. In Zeiten zunehmender Bildschirmnutzung und medialer Dauerverfügbarkeit wird dieses Thema für viele Familien immer herausfordernder.
Neuwahl des Vorstands und bewegender Abschied
Ein besonderer Moment der Mitgliederversammlung war die Neuwahl des Vorstands. Nach jahrzehntelanger, ehrenamtlicher Tätigkeit als Obmann stellte sich Anton Gonaus nicht mehr zur Wahl. Mit überwältigender Zustimmung wurde Bürgermeister Manfred Roitner aus Kilb zum neuen Obmann der LEADER-Region gewählt.
In seinem ersten Statement bedankte sich Roitner herzlich für das Vertrauen:
„Es ist für mich eine große Ehre, dieses Amt übernehmen zu dürfen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Gemeinden und dem LEADER-Team. Gemeinsam wollen wir auch weiterhin gute Projekte für die Menschen in unserer Region umsetzen und begleiten.“
Roitner überreichte seinem Vorgänger anschließend im Namen der Region ein besonderes Abschiedsgeschenk: Einen eigenen Filmchronisten-Beitrag, der die jahrzehntelange Arbeit von Anton Gonaus in der Regionalentwicklung würdigt – festgehalten in bewegten Bildern und persönlichen Erinnerungen. Darüber hinaus wurde Gonaus von der Versammlung einstimmig zum Ehrenobmann der LEADER-Region Mostviertel-Mitte ernannt.
Mit Standing Ovations wurde er verabschiedet – eine Geste der Wertschätzung für seinen unermüdlichen Einsatz für die Region.
Kontakt für Rückfragen:
Petra Scholze-Simmel
02722/7309-29
p.scholze-simmel@mostviertel-mitte.at
https://www.facebook.com/leadermvmitte
Foto © LEADER-Region: Gruppenfoto LEADER-Versammlung
v.l.n.r.: Bgm. Thomas Teubenbacher, Vize-Bgm.in. Brigitte Reinhardt, Bgm. Rainer Handlfinger, Ehrenobmann Anton Gonaus, Bgm. Thomas Vasku, LEADER-Obmann Bgm. Manfred Roitner, EU-Abg. Alexander Bernhuber, Bgm. Kurt Wittmann, Bgm. Manuel Aichberger, Bgm. Günther Buchner, Obmann LEADER-forum Stefan Niedermoser
Foto © Gerhard Hackner: 19. Mitgliederversammlung
Kleinregion Pielachtal beschließt Strategie 2026-2030
/von Isabella AigelsreiterIm Rahmen der letzten Vorstandssitzung des Jahres, bei dem die Bürgermeisterin und die Bürgermeister aller Mitgliedsgemeinden vertreten waren, wurde die Strategie 2026-2030 einstimmig beschlossen.
Die Zusammenarbeit der 8 Pielachtaler Gemeinden ist mittlerweile selbstverständlich, in vielen Themenbereichen gibt es Möglichkeiten, sich zu vernetzen und gemeinsam wichtige Projekte zu erarbeiten und durchzuführen. Der Kleinregionale Strategieplan gibt die Rahmenbedingungen vor. Er wird alle 5 Jahre erneuert, Projekte und Ziele werden evaluiert und in die Zukunft fortgeschrieben.
Die Region hat sich für die kommenden 5 Jahre neben dem Pflichtfeld „kleinregionale Identität und Bewusstseinsbildung“ drei Schwerpunkte gesetzt:
„Freizeit und Naherholung“– dabei soll es vor allem um Wanderwege und den Radweg gehen, außerdem steht die bessere Bekanntmachung und Vernetzung der Freizeiteinrichtungen im Programm
„Natur und Umwelt“ – die sehr gute Arbeit der KLAR! Pielachtal soll fortgesetzt werden, neue Inhalte werden erarbeitet und Maßnahmen definiert. Ein Schwerpunkt dabei soll der große Themenbereich „Gesundheit“ mit Focus auf mental health sein. Bewusstseinsbildung zum Thema Hochwasserschutz und Regen- sowie Trinkwasserpläne sind ebenfalls im Maßnahmenplan zu finden.
„Technische Infrastruktur und Mobilität“ – die Erreichbarkeit von Ausflugszielen, die Verbesserung der Radwege für den Alltag (Lückenschlüsse, Verlängerungen, Verkehrssicherheit) und vor allem die zunehmende Digitalisierung sind hier die Schwerpunkte.
Die Strategie wurde unter Moderation von Marisa Fedrizzi von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung auf Basis der guten Arbeit der vergangenen Jahre, einer regionalen Bürgerbefragung und mehreren Workshops erstellt und nun im Vorstand beschlossen. Es folgen Beschlüsse in allen Gemeinderäten der Mitgliedsgemeinden. Damit gilt die Strategie bis 2030, was gleichzeitig auch das Abholen von Förderungen für die Kleinregion möglich macht.
Foto1: (c)Dorf- und Stadterneuerung
Alle Bürgermeister:innen der Mitgliedsgemeinden
MA der Regionalplanungsgemeinschaft (Cornelia Janker, Karina Schichor, Julia Franta)
Regionalberaterin Marisa Fedrizzi, NÖ Dorf- und Stadterneuerung.
Rückfragehinweis:
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
A-3203 Rabenstein/Pielach
Marktplatz 7
T: +43 (0) 676/32 35 829
www.pielachtal.at | regionalbuero@pielachtal.at
Advent im Mostviertel
/von Daniela KarnerWenn der Duft von heißem Most durch die Luft zieht und Schmiede mitten im Ort am Amboss arbeiten – dann ist Advent im Mostviertel. Besonders stimmungsvoll und weit über die Region hinaus bekannt sind die Märkte an der Most- und Eisenstraße unter dem Dach der „Flammenden Weihnacht“. Aber auch andernorts stimmt man sich auf den Advent ein – egal ob in St. Pölten, im Pielachtal, Traisental oder in der Mariazellerbahn.
Nähere Details zum Advent im Mostviertel finden Sie unter folgendem Link:
Wo Most und Eisen glühen und der Advent auf Schiene fährt

Flammende Lichterweihnacht, Schloss Rothschild, Waidhofen an der Ybbs, Advent, Eisenstraße, © Mostviertel Tourismus/weinfranz.at
Feines Handwerk, regionale Köstlichkeiten und herbstliche Stimmung
/von Isabella AigelsreiterSchmankerl aus dem Dirndltal beim Kellergassenfest und Leopoldi-Markt
Im November präsentiert sich das Dirndltal auch in St. Pölten von seiner besten Seite: zwei traditionelle Veranstaltungen stehen in der Hauptstadtregion bevor, die Tradition, Handwerk und Genuss in den Mittelpunkt stellen.
Am 8. November lädt das Kellergassenfest zu einem stimmungsvollen Abend in herbstlicher Atmosphäre ein. „Die Gäste dürfen sich auf regionale Schmankerl und erlesene Weine freuen, und besonders auch auf handgemachte Produkte aus unserem Dirndltal. Ich freue mich, gemeinsam mit den Dirndltalern und unseren Dirndlhoheiten dabei zu sein, um das gemütliche Beisammensein und ein paar edle Tropfen zu genießen“, zeigt sich Dirndltals Tourismusobfrau Cornelia Janker begeistert.
Nur eine Woche später, am 15. November, folgt der Leopoldi-Markt, wo das Dirndltal am Domplatz wieder mit dabei ist. Heimische Aussteller:innen sorgen mit kulinarischen Köstlichkeiten für ein buntes Markttreiben, wieder gemeinsam mit der Dirndl-Edelbrand-Dörrobstgemeinschaft Pielachtal. „Wir freuen uns, bei diesen traditionellen Herbstveranstaltungen mit unseren Dirndl-Köstlichkeiten für Begeisterung zu sorgen. Man spürt dort wie lebendig das regionale Handwerk und unsere Genusskultur sind“, so die Obfrau Katharina Daxböck, die gemeinsam mit den Hoheiten beim jüngsten Fotoshooting die herbstliche Stimmung perfekt eingefangen hat.
Christina Enne, Fritz Kollermann (c)Walter Luger
v.l.n.r.: Anna König, Dirndlkönigin Mirjam Neuwirth, Dirndlprinzessin Magdalena Taschl, Christina Heindl (c)Gabriele Rottensteiner
Rückfragehinweis:
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
A-3203 Rabenstein/Pielach
Marktplatz 7
T: +43 (0) 676/32 35 829
Mariazellerbahn gewinnt „9 Plätze – 9 Schätze“
/von Isabella AigelsreiterDie Mariazellerbahn hat sich in der großen ORF Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ am 25. Oktober 2025 erfolgreich gegen ihre acht Mitbewerber aus den Bundesländern durchgesetzt. Das Publikum und die prominent besetzte Jury kürten die längste Schmalspurbahn Österreichs zum schönsten Platz Österreichs. „Mit unserer Mariazellerbahn haben wir eine ganz besondere Visitenkarte Niederösterreichs ins Rennen um den schönsten Platz Österreichs geschickt. Unsere blau-gelbe Botschafterin auf schmaler Schiene hat schließlich sowohl das Publikum als auch die Jurymitglieder vollends begeistert und den Sieg erstmals nach Niederösterreich geholt. Eine großartige Werbung für unser Bundesland“, gratuliert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Unsere Mariazellerbahn ist ein niederösterreichisches Kulturgut auf Schiene, das gelebte Eisenbahngeschichte, beeindruckende Natur und moderne öffentliche Mobilität auf einzigartige Weise miteinander verbindet, sie steht für Heimatstolz und Tradition. Diese Einzigartigkeit hat ganz Österreich überzeugt und zum Sieg geführt. Mein Dank gilt vor allem dem hervorragenden Team der Mariazellerbahn, das täglich für die Fahrgäste im Einsatz ist und jede Fahrt zum Erlebnis macht“, informiert NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
„9 Plätze – 9 Schätze“: Zum zwölften Mal hat sich das ORF-Erfolgsformat 2025 auf die Suche nach dem schönsten rot-weiß-roten Ort begeben. Die Mariazellerbahn konnte sich in der Niederösterreich-Vorauswahl gegen die Retzer Windmühle und das Rosarium Baden durchsetzen, ging in der großen Liveshow am 25. Oktober für Niederösterreich ins Rennen und sicherte sich schließlich den Sieg. „Ich bedanke mich von Herzen bei allen Österreichern, die für die Mariazellerbahn gevotet haben, bei der Jury sowie bei Katharina Sunk und Missy May, die unser ‚Bahnjuwel‘ so wertschätzend und überzeugend präsentiert haben“, ergänzt Landbauer.
Tradition trifft Moderne
Die Mariazellerbahn positioniert sich als Verkehrsmittel für Alltag und Freizeit, das Tradition und Moderne verbindet. Mit der Himmelstreppe ist täglich ein modernes öffentliches Verkehrsmittel auf der Strecke für die Pendler und Schüler unterwegs. Gleichzeitig bewahren die liebevoll aufgearbeiteten nostalgischen Loks und Waggons des Erlebniszugs Ötscherbär, der in der Sommersaison und im Advent verkehrt, die lange Vergangenheit der Mariazellerbahn und bieten gelebte Eisenbahngeschichte auf Schiene. Die Panoramawagen, die ebenso in der Sommersaison von Mai bis November und im Advent verkehren, bieten darüber hinaus ein exklusives und kulinarisches Bahnerlebnis. Bei Ötscherbär und Panoramawagen liegt der Fokus auf Freizeittourismus bzw. Ausflugserlebnis in der Region. Eine Reise wie anno dazumal ermöglicht darüber hinaus der Nostalgie-Dampfzug, gezogen von der Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908), der noch heute an ausgewählten Terminen verkehrt.
Die Strecke
Auf einer Strecke von 84 Kilometern verbindet die Mariazellerbahn, die längste Schmalspurbahn Österreichs, unter dem Motto „Durchs Dirndltal ins Mariazellerland“ die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Die Strecke wurde 1907 offiziell eröffnet und bereits 1911 vollständig elektrifiziert. Die Mariazellerbahn verkehrt auf einer Spurweite von 760 mm (=bosnische Spurweite) und gilt als die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt. Mit den modernen Himmelstreppen-Garnituren, die seit 2013 im Einsatz sind, erreicht die Mariazellerbahn eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Bahn bedient inklusive Bedarfshalte aktuell 26 Haltestellen entlang der Strecke.
Talstrecke und Bergstrecke
Die Mariazellerbahn startet in St. Pölten, führt durch das malerische Dirndltal und das imposante Ötscher-Reich bis nach Mariazell und überwindet dabei mehr als 600 Höhenmeter. Der Abschnitt zwischen St. Pölten und Laubenbachmühle wird als „Talstrecke“ bezeichnet, ab Laubenbachmühle führt die „Bergstrecke“ nach Mariazell. Gerade die Bergstrecke gilt mit ihren engen Bögen, Tunneln und Viadukten als Meisterwerk der Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts.
Elektrischer Betrieb
Eine Besonderheit der seit 1911 elektrifizierten Mariazellerbahn ist die Frequenz, mit der sie fährt. Während die Frequenz aus der Steckdose 50Hz (Hertz) beträgt, benötigt die Mariazellerbahn 25Hz-Bahnstrom. Der Strom für die Mariazellerbahn wird von der EVN über das Umformerwerk Klangen und das Kraftwerk Erlaufboden bezogen. Die dort befindlichen sogenannten Umformer liefern die nötige Frequenz für den elektrischen Betrieb der Bahn.
Auszeichnungen
Im Jahr 2018 wurde die Mariazellerbahn von den Kunden zur besten Regionalbahn Österreichs gewählt. 2019 hat die britische Tageszeitung „The Guardian“ die Schmalspurbahn unter die zehn schönsten Eisenbahnstrecken Europas gereiht.
Fahrgäste
Die Nachfrage nach den Angeboten der Mariazellerbahn steigt stetig. Im Jahr 2024 wurden 677.000 Fahrgäste transportiert. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 wurden 500.000 Fahrgäste befördert, im Jahr 2019 bereits 579.000 Fahrgäste.
Foto 1: Die Mariazellerbahn – Mobilität im Einklang mit der Natur. (©NÖVOG/Wegerbauer)
Foto 2: Die modernen Himmelstreppen sind seit 2013 im Einsatz. (©NÖVOG/Bollwein)
Foto 3: Der Erlebniszug Ötscherbär unterwegs durch seine Region. (©NÖVOG/Weinfranz)
Foto 4: Der Nostalgie-Dampfzug verkehrt an ausgewählten Terminen. (©NÖVOG/Bollwein)
Foto 5: Die Panoramawagen bieten regionale Kulinarik auf Schiene. (©NÖVOG/Weinfranz)
Information
Weitere Informationen zur Mariazellerbahn gibt es unter www.mariazellerbahn.at sowie im Infocenter unter 02742 / 360 990-1000 (täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr).
Rückfragehinweis
Katharina Heider-Fischer, MSc │ Kommunikation │NÖVOG & Niederösterreich Bahnen
Telefon: +43/2742 360 990-1311 │ Mobil: +43/676 566 24 53
Internet: www.niederoesterreichbahnen.at │ https://blog.niederoesterreichbahnen.at/ │ www.facebook.com/niederoesterreichbahnen │ www.instagram.com/niederoesterreich_bahnen │ www.flickr.com/photos/noevog/albums
„9 Plätze – 9 Schätze“: Mariazellerbahn will Sieg erstmals nach NÖ holen
/von Daniela KarnerÖsterreichs längste Schmalspurbahn kämpft am 25. Oktober 2025, um 20:15 Uhr, um den Titel „Schönster Platz Österreichs“. „Mit unserer Mariazellerbahn geht heuer bei ‚9 Plätze – 9 Schätze‘ eine ganz besondere Visitenkarte Niederösterreichs ins Rennen um den schönsten Platz Österreichs. Sie repräsentiert unser schönes Bundesland wie kaum eine andere Bahnverbindung: Als Pilgerverbindung steht die Mariazellerbahn für unsere Tradition und unsere Werte, als modernes öffentliches Verkehrsmittel für unsere Weltoffenheit und unseren Blick in die Zukunft. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Niederösterreich-Kandidatin ganz Österreich beeindrucken wird“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Am Samstag werden Armin Assinger, Barbara Karlich, neun Moderatoren aus den Bundesländern und neun prominente Juroren jene neun Orte präsentieren, die 2025 um den Titel „Schönster Platz Österreichs“ rittern. Nach der Präsentation aller Kandidaten folgt im Rahmen der Sendung ein weiterer Votingzeitraum, in dem telefonisch oder per SMS für die Mariazellerbahn abgestimmt werden kann. „Nicht umsonst zählt die Mariazellerbahn zu den landschaftlich schönsten Bahnstrecken Europas und zu einer der besten Regionalbahnen Österreichs. Sie vereint Heimatgefühl, Tradition und Freiheit in einem ganz besonderen Maß, das einzigartig ist. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die Mariazellerbahn den Sieg erstmals nach Niederösterreich holen kann und zeigen wir damit ganz Österreich, welches Schmuckstück wir hier in unserem Heimatland haben“, betont Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
Jedes Jahr im Herbst rittern neun Plätze in der ORF Show „9 Plätze – 9 Schätze“ darum, sich schönster Ort Österreichs nennen zu dürfen. Jedes Bundesland schickt einen Kandidaten ins Rennen, der zuvor im Rahmen der jeweiligen Vorauswahl aus drei Bewerbern gekürt wurde. Hier konnte sich die Mariazellerbahn gegen ihre zwei Mitbewerber durchsetzen. „Ein weiteres Mal bitten wir nun um die starken Stimmen der Niederösterreicher und der Österreicher, um unsere Mariazellerbahn im Rahmen der großen Hauptabendshow zum schönsten Platz Österreichs zu küren“, so Landbauer. Diese findet am 25. Oktober, um 20:15 Uhr in ORF2 statt.
Foto 1: Die Mariazellerbahn geht für Niederösterreich ins Rennen um den Titel „Schönster Platz Österreichs“. (©NÖVOG/Wegerbauer)
Foto 2: Unterwegs auf dem beeindruckenden Saugrabenviadukt – ein Highlight der Mariazellerbahn-Strecke. (©NÖVOG/Wegerbauer)
Foto 3: Die Dampflokomotive Mh.6 steht seit 1908 im Dienst der Mariazellerbahn. (©NÖVOG/Gregory)
Foto 4: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Führerstand am Weg nach Mariazell. (©NLK Pfeiffer)
Foto 5: NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer in der Himmelstreppe der Mariazellerbahn. (©NÖVOG/Bollwein)
Information
Weitere Informationen zur Mariazellerbahn gibt es unter www.mariazellerbahn.at sowie im Infocenter unter 02742 / 360 990-1000 (täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr).
Rückfragehinweis
Katharina Heider-Fischer, MSc │ Kommunikation │NÖVOG & Niederösterreich Bahnen
Telefon: +43/2742 360 990-2453 │ Mobil: +43/676 566 24 53
Internet: www.niederoesterreichbahnen.at │ https://blog.niederoesterreichbahnen.at/ │ www.facebook.com/niederoesterreichbahnen │ www.instagram.com/niederoesterreich_bahnen │ www.flickr.com/photos/noevog/albums
Aktuelles aus Frankenfels
Faschingsumzug der Volks- und Mittelschule Frankenfels13. Februar 2026 - 9:23
Selbstheilungskräfte aktivieren10. Februar 2026 - 9:24
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