Johannes Fahrngruber – Gründer und Sammler

Museumsblickpunkt erinnert an Gründer des St. Pöltner Diözesanmuseums

Der September-Museumsblickpunkt des St. Pöltner Dom- und Diözesanmuseums erinnert am Freitag, 23. September, 15 Uhr, an den Gründer des St. Pöltner Diözesanmuseums, Kanonikus Prof. Johannes Fahrngruber. Die Führung durch das Museum ist frei und widmet sich diesmal schwerpunktmäßig der Sammlungsphilosophie dieses großen Sohnes der Diözese.


Johannes Fahrngruber – Gründer und Sammler

Kanonikus Prof. Johannes Fahrngruber, Gründer des St. Pöltner Diözesanmuseums und erster Kustos, legte durch seine vorausschauende Sammeltätigkeit in den Pfarren der Diözese St. Pölten den Grundstock für den heutigen Museumsbestand. Durch seine für die damalige Zeit äußerst fortschrittliche denkmalpflegerische Haltung sammelte er auch in seiner Position als „K. und K. Conservator“ funktionslos gewordene sakrale Objekte. So fanden z. B. bemerkenswerte gotischen Glasfenster oder 14 Lederkaseln – Leder war für den liturgischen Gebrauch unwürdig geworden – Eingang in den Museumsbestand.

Sein breites Interessensspektrum dokumentieren auch viele Gegenstände ohne sakralen Hintergrund, die er von zahlreichen Reisen mitgebrachte. Diese und andere „ungewöhnliche“ Museumsobjekte werden im Rahmen des Blickpunktes gezeigt und geben nicht nur Einblick in das persönliche Sammlungsinteresse von Johannes Fahrngruber, sondern auch in die museale Sammlungsphilosophie des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

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Foto (Wolfgang Zarl)

 

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