Verhaltensregeln im Umgang mit Weidevieh – Eibeck Alm

Aufgrund eine aktuellen Vorfalls mit Hunden im Bereich der Eibeck-Almweide wird darauf hingewiesen, dass die Eibeck Alm nicht nur als Wander- und Erholungsörtlichkeit sehr beliebt, sondern auch als Almbetrieb geführt wird und die Weiden in den Sommermonaten die Heimat für 42 Rinder sind.

Daher ist ein respektvoller Umgang zwischen Mensch und Tier Voraussetzung für ein problemloses Miteinander in diesem Naturjuwel!

Wir möchten daher Nachstehende Verhaltensregeln in Erinnerung rufen!

  1. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
  2. Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
  3. Mutterkühe beschützen ihre Kälber, Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
  4. Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen! Dein Hund ist schneller als die Kuh.
  5. Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
  6. Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
  7. Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
  8. Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
  9. Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
  10. Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!

Wir sind Landessieger 2024 – „Blühendes Niederösterreich“ ehrt 72 Gemeinden

„Blühendes Niederösterreich“ ehrt 72 Gemeinden

Zum 56. Mal wurden durch die Initiative „Blühendes Niederösterreich“ die farbenprächtigen Pflanzen, die gepflegten Beete und die grünen Daumen der Gemeinden vor den Vorhang geholt. Hitze, Hagel und Starkregen forderten 2024 auch Hobbygärtner und Gemeinden. Dennoch ließen sich 72 niederösterreichische Gemeinden das blütenreiche Kräftemessen nicht nehmen. Die Landessiege konnten sich Kleinwilfersdorf, St. Georgen an der Leys, Frankenfels und Mödling sichern.

Die Initiative „Blühendes Niederösterreich“ ist seit Jahrzehnten ein Garant für die Begeisterung von Gemeinden und Bevölkerung, die Ortschaften mit Blumenschmuck zu verschönern. Aktuell geht der Trend hin zu Sommerblumen, die besonders insektenfreundlich sind. Üblicherweise findet die Preisverleihung bereits im Herbst statt. Aufgrund der schweren Hochwasserereignisse letzten September entschlossen sich die Verantwortlichen jedoch, die Ehrung zu verschieben. Damit nehmen sie Rücksicht auf die betroffenen Siegergemeinden, in denen angesichts der Hochwasserschäden damals nicht an eine festliche Veranstaltung zu denken war.

„Die Initiative ‚Blühendes Niederösterreich‘ zeigt eindrucksvoll, wie sehr die Menschen mit ihrer Heimat verbunden sind. Mit viel Herzblut und Engagement machen sie unser Land noch lebens- und liebenswerter. Denn dort, wo die Blumen blühen, blüht auch das Leben – und genau das spürt man bei uns in Niederösterreich in jeder Gemeinde, in jedem Garten und in jedem liebevoll gepflegten Beet“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Auch Landwirtschaftskammer Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Für die Landwirtschaftskammer ist es seit jeher wesentlich, den ländlichen Raum umfassend zu stärken und attraktive Lebensräume zu schaffen. ‚Blühendes Niederösterreich‘ verbindet auf einzigartige Weise Schönheit, Umweltschutz und praktischen Nutzen. Besonders wertvoll ist dabei das hohe ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das diese Aktion erfolgreich macht und zeigt, wie lebendig das Gemeindeleben in Niederösterreich ist.“

Natur im Ort schaffe Lebensqualität und attraktive Ortsbilder, die auch der regionalen Wirtschaft zu Gute kommen, betonte Erich Moser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer NÖ: „Ein Ort, der blüht, unterstützt auch unsere regionalen Unternehmen beim Blühen.“ Zugleich betonte er die große Bedeutung der rund 1.600 Gärtner- und Floristenbetriebe in Niederösterreich und ihrer 164 Lehrlinge – aktuell übrigens jeweils genau 82 weiblich und männlich. „Sie alle sind absolute Profis und der Garant dafür, dass wir auch in Zukunft Blumen, Sträucher und Gärten in ihrer vollkommenen Schönheit genießen dürfen“, so Moser.

Die Niederösterreichischen Gärtner unterstützen mit Rat und Tat

Die Initiative verdeutlichte einmal mehr, wie wertvoll Pflanzen für das Ortsbild und die Lebensqualität sind. Für die Niederösterreichischen Gärtner bietet der Bewerb eine hervorragende Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Expertise aktiv einzubringen und so ihren Beitrag für lebenswerte Gemeinden zu leisten. Jedes Jahr investieren die ehrenamtlichen Juroren insgesamt rund 74 Tage in die Initiative – ein klares Zeichen für ihr großes Engagement für blühende, attraktive und lebenswerte Orte.

Blumenbeet für Gemeinden, Hobbygärtner und Insekten

Viele Gemeinden stehen zunehmend vor der Herausforderung, mit begrenzten Budgets dennoch attraktive und blühende Grünflächen zu schaffen und zu erhalten. Aus diesem Grund haben die Niederösterreichischen Gärtner das Projekt „das gepflanzte Bienenbeet“ ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um ein kostengünstiges und pflegeleichtes Beetbepflanzungssystem, das speziell auf die Bedürfnisse von Bienen und anderen Insekten abgestimmt ist. Die Blumenmischung aus 28 nektar- und pollenreichen Sommerblumen blüht durchgehend von Mai bis zum ersten Frost.

 

Im Jahr 2024 wurde das Konzept in Kooperation mit der Gartenbauschule Langenlois und der Stadtgemeinde Langenlois erstmals getestet. Aufgrund des großen Erfolges wird diese Kooperation 2025 fortgesetzt. Die Erfahrungen der Praxistests werden in einem praxisnahen Seminar von den Niederösterreichischen Gärtnern, der Gartenbauschule Langenlois und der Stadtgemeinde Langenlois an interessierte Mitarbeiter und Planungsverantwortliche der Gemeinden weitergegeben.

 

Mehr Informationen zum „gepflanzten Bienenbeet“ gibt es unter noe.lko.at

 

Preisträger 2024 nach Kategorien

Gruppe Kleinstgemeinden:

  1. Kleinwilfersdorf
  2. Guntrams
  3. Weinling
  4. Oberloitzenberg

 

Gruppe 1:

  1. St. Georgen an der Leys
  2. St. Oswald
  3. Breitenstein
  4. Hörersdorf

 

Gruppe 2:

  1. Frankenfels

  2. Weißenkirchen/Wachau

  3. Reisenberg

  4. Absdorf

 

Gruppe 3:

  1. Mödling
  2. Klosterneuburg
  3. Baden

 

Sonderpreis Biodiversität

Absdorf

Fels am Wagram

Wöllersdorf-Steinabrückl

 

Ehrenpreis Landeshauptfrau

Hörersdorf

 

Ehrenpreis Öffentliche Grünflächen

Klosterneuburg

 

Ehrenpreis Friedhof

Bad Erlach

 

Ehrenpreis Natur im Garten:

Kategorie 1 (bis 5.000 Einwohner)

  1. St. Oswald
  2. Euratsfeld

 

Kategorie 2 (ab 5.001 Einwohner)

  1. Mödling
  2. St. Valentin

 

Weitere Informationen finden Sie unter bluehendesnoe.at

 

Foto_Blühendes NÖ (v.l.): WK NÖ-Vizepräsident Erich Moser, LK NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager, StR von Mödling Leopold Lindebner, Bgm. von Frankenfels Herbert Winter, NÖ Gärtner-Obmann Johannes Käfer, LH Johanna Mikl-Leitner, Bgm. von St. Georgen an der Leys Alois Mellmer und GGR von Kleinwilfersdorf Josef Bachinger

 

Fotocredit: Georg Pomaßl/LK Niederösterreich

 

 

Kontakt für Rückfragen:

DI Christina Spangl, Pressesprecherin Landwirtschaftskammer Niederösterreich

Tel.: 05 0259 28101, Mobil: 0664 60 259 28101, E-Mail: christina.spangl@lk-noe.at

Yoga und Cakao im Kräuterhäusl Puchenstuben

Veranstaltungen auf der Burg Plankenstein

Altjahresparty auf der Eibeck-Alm!

Warten auf das Christkind – im GH Lichtensteg

Der neue Infofolder zur Dirndl ist da!

Ein starkes Zeichen der Identität im Dirndltal

Das LEADER-Projekt „Dirndl-Weiterentwicklung“

Die Dirndl ist seit über 20 Jahren das unverwechselbare Symbol des Pielachtals – dem Dirndltal. Mit dem LEADER-geförderten Projekt „Dirndl-Weiterentwicklung“ wird diese regionale Identität für die Zukunft gesichert. Mit einer Vielzahl innovativer Maßnahmen zeigt das Dirndltal auf, wie aus Tradition und Zusammenarbeit eine starke und nachhaltige Verbundenheit innerhalb der Region entsteht.

Ein Symbol mit Geschichte und Zukunft
Die Dirndl ist im Pielachtal als Pflanze und Frucht nicht nur eine Naturschönheit, sondern ein Symbol für Tradition, Qualität und Nachhaltigkeit. Seit der Markenentwicklung „Pielachtal – Das Dirndltal“ im Jahr 2003 hat sich dieses Symbol tief in der regionalen Identität verankert. Diese Verbundenheit soll weiter wachsen.

Dirndl-Plätze: Treffpunkte und Symbole
In allen acht Pielachtal Gemeinden werden sogenannte Dirndl-Plätze errichtet, mit großen Dirndlsymbolen, Dirndlsträuchern, Informationstafeln und Sitzgelegenheiten. „Die Dirndl-Plätze dienen als Kommunikations- und Entspannungsoasen, wo sich Einheimische und Gäste gleichermaßen über die Dirndl und ihre Bedeutung für die Region informieren können. Sie sind mehr als Orte – sie sind Zeichen von Zusammenhalt und Stolz“, freut sich Projektmanagerin Cornelia Janker vom Regionalbüro Pielachtal.

Modernes Wissen und junge Botschafter
Eine neu designte Website der Kleinregion sowie deren Social-Media-Kanäle „Pielachtal – Das Dirndltal“ bringen das Dirndl-Wissen zeitgemäß näher. Außerdem begeistern Workshops an Schulen und ein frisches Design mit Slogans für T-Shirts und Autoaufkleber die Jugend für die Dirndl. Zahlreiche Informationstafeln in der Region sowie ein Informationsfolder mit QR-Codes verknüpfen das Wissen aus der Natur mit detaillierten Beiträgen auf der Website.

Gemeinschaft als Erfolgsrezept für eine starke Zukunft

Das Projekt profitiert von der intensiven Zusammenarbeit in der Region. Ein so genannter Dirndl-Expertenkreis, bestehend aus Tourismus- und Gastronomievertretern sowie Produzenten, unterstützt das Vorhaben. Moderiert und koordiniert vom Regionalbüro Pielachtal, sorgt diese ehrenamtliche Arbeitsgruppe dafür, dass alle Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt sind.

Ein Grund stolz zu sein
„Das Projekt Dirndl-Weiterentwicklung ist mehr als nur eine Initiative. Es ist ein starkes Zeichen dafür, was eine Region erreichen kann, wenn Tradition, Innovation und Gemeinschaftsgeist Hand in Hand gehen. Es zeigt, dass das Pielachtal – das Tal der Dirndln – mehr als nur eine Region ist – es ist ein Lebensgefühl. Ein Gefühl, auf das jeder Dirndltaler stolz sein kann“, ist Regions-Obmann Bürgermeister Kurt Wittmann überzeugt.

Foto: David Franta ist bereits ein großer Dirndl-Fan © Regionalbüro Pielachtal, Julia Franta

Rückfragehinweis:

Cornelia Janker, BA

Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal

Schloßstraße 1, 3204 Kirchberg/Pielach

+43 (0) 676/70 442 62  bzw. +43 (0) 2722/7309-25 bzw. c.janker@pielachtal.at

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