Trinkwasserversorgung hat seit 1950ern hohen Stellenwert

Seit Mitte der 1950-er Jahre verfügt die Marktgemeinde Frankenfels über eine öffentliche Wasserversorgungsanlage. Seit jener Zeit hat die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser einen hohen Stellenwert in der Kommunalarbeit.

Immer wieder sind große finanzielle Investitionen notwendig um die Anlagen zu erhalten oder auszubauen. Galt es anfänglich den Ortskern von Frankenfels mit dem frischen Nass zu versorgen, wird nun der gesamte Abschnitt von der Laubenbachmühle bis zur Kläranlage in der Hofstadtgegend von der öffentlichen Wasserleitung versorgt. Daneben betreibt die Marktgemeinde Frankenfels aber noch weitere Anlagen in Weißenburg und der Schönau. „Exakt 378 Liegenschaften werden von der Gemeinde mit Trinkwasser versorgt“, so der Wasserleitungsreferent GGR Arthur Vorderbrunner. „Unser Gemeindebauhofteam um Bauhofleiter und Wassermeister Anton Winter ist für die technische Betreuung der Anlagen zuständig. Besonders herausfordernd sind natürlich immer wieder Wasserrohrbrüche wo unser eingespieltes Team, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, schnell zur Stelle ist und Schäden bisher immer in kürzester Zeit beheben konnte“ so der Amtsleiter. Durch den neuen Hochbehälter im Pfarrwald konnte im Jahr 2020 die Versorgungssicherheit nochmals durch die Speicherung zusätzlicher 250.000 Liter Trinkwasser erhöht werden. Durch den Klimawandel und veränderter Lebensgewohnheiten wird Trinkwasser zukünftig einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft haben.

Ersatztermine Sperrmüllenstorgung

Genieße die Natur – Schütze die Wildtiere

KLAR! Arbeitskreis Landwirtschaft & Klimaanpassung

Kirchberg an der Pielach am 15.03.2021 – In einer KLAR! Arbeitskreissitzung am 10. März 2021 mit den Bürgermeistern der Gemeinden und Ortsbauernbundvertretern werden die Auswirkungen wie Dürre und Starkregenereignisse des Klimawandels verdeutlicht und nach Möglichkeiten zur guten Anpassung an diese in der Landwirtschaft gesucht.

 

Karl Braunsteiner, Bezirksbauernbundobmann, bezeichnet das Pielachtal auch als „Tal der Milch“. Zurecht, denn die Landwirtschaft im Pielachtal ist dominiert von Grünlandwirtschaft mit Viehhaltung und Milchwirtschaft. Ackerbau ist in den Gemeinden Weinburg und Ober-Grafendorf vorherrschend.

 

Wasserrückhalt: Das um und auf in der Klimaanpassung

Beim Arbeitskreis ist man sich einig, eine der wichtigsten Anpassungsmaßnamen ist es, das Wasser auf den Wiesen und Feldern zu halten und zu speichern. Damit das Wasser für die Feldfrüchte und das Grünland verfügbar ist und wertvolles Getreide, Gemüse, in weiterer Folge Lebensmittel sowie Futter für das Vieh gesichert werden können.

 

Erhalt der Identität des Pielachtales

Zur Identität der Kulturlandschaft des Pielachtals gehören die Grünflächen, Zeilern, Streuobstwiesen und im nördlichen Teil die Äcker. Diese Kulturlandschaft ist von der Arbeit der Bauern geprägt und die landwirtschaftlichen Betriebe sollen durch gute Klimaanpassungen nachhaltig erhalten bleiben. „Die Landwirtschaft ist wichtiges Rückgrat der Region Pielachtal. Es ist uns daher ein Anliegen die heimischen Bauern im Rahmen des KLAR-Programmes mit Informations- und Bewusstseinsbildung in der Klimaanpassung zu unterstützen und Veränderungsprozesse anzustoßen.“ ist Bgm. Ing. Kurt Wittmann, Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, überzeugt. KLAR steht für Klimawandelanpassungs-Modellregion und ist ein Programm des Klima- und Energiefond.

 

Webinar Schwerpunkt Landwirtschaft am 14. April 2021

„Gemeinsam mit ExpertInnen und LandwirtInnen begeben wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten für eine klimaangepasste und zukunftsfitten Landwirtschaft im Pielachtal“ Edith Kendler, KLAR-Mangerin, zur Organisation und Inhalt des Webinars. Perspektiven geben möglicherweise der Humusaufbau, standortgerechte, hitzeresistente Sorten sowie veränderte bzw. innovative Bewirtschaftungsformen.

Nähere Information unter https://klar.pielachtal.at/aktuelles/

Rückfragehinweis:
Edith Kendler, MA
Regionalbüro Pielachtal | KLAR! Pielachtal
T 02722 7309 25 | klar@pielachtal.at
klar.pielachtal.at | pielachtal.at/kleinregion

Umweltnachrichten der Marktgemeinde Frankenfels

„Der Weg ist Mehrweg“: neue Optik für die Geschirrmobile im Pielachtal

Frankenfels. Das fünfte und somit letzte Geschirrmobil der Kleinregion Pielachtal erstrahlt unter einem neuen Erscheinungsbild: Das Geschirrmobil der Gemeinde Frankenfels wurde beklebt und sorgt für die Verwendung von Mehrweggeschirr bei Veranstaltungen.

Frankenfels Bürgermeister Heinrich Putzenlechner ist überzeugt: „Durch die Anschaffung der fünf Geschirrmobile im Jahr 2019 ist der Kleinregion ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gelungen. Durch das Projekt wurde ein Prozess zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Festkultur eingeleitet.

 

Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal Bgm. Kurt Wittmann fügt hinzu: „Häufig wurde in der Vergangenheit bei Veranstaltungen Einweggeschirr für die Ausgabe von Speisen und Getränken verwendet. Dies kann sich Dank der Geschirrmobile flächendeckend in der gesamten Region ändern. Begleitet wird der künftige Einsatz der Pielachtaler Geschirrmobile durch verschiedenste Maßnahmen hinsichtlich Abfallvermeidung und verantwortungsvollem Feiern.

 

Dank Förderzusagen seitens LEADER-Region Mostviertel-Mitte und vom Land Niederösterreich kann die Kleinregion Pielachtal mit dem GVU St. Pölten das umfassende Projekt unter dem Titel „Der Weg ist Mehrweg“ umsetzen. Oberstes Ziel dabei ist es, die Verwendung von Einweggeschirr zu vermeiden, bei der gleichzeitigen Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit unseren Ressourcen.

 

Bild: Cornelia Janker vom Regionalbüro Pielachtal und Bürgermeister der Marktgemeinde Frankenfels Heinrich Putzenlechner.

Rückfragehinweis und Verleihanfragen:
Cornelia Janker, BA
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
Schloßstraße 1 | A-3204 Kirchberg an der Pielach
T 02722 7309 25 | regionalbuero@pielachtal.at
www.pielachtal.at/kleinregion

Tonersammlung, Information für Bürger

Neuwahl der Weidegemeinschaft Eibeck

Am Sonntag, 11. Oktober 2020 hielt die Weidegemeinschaft Eibeck ihre jährliche Weideversammlung ab. Alle 5 Jahre stehen auch Neuwahl auf der Tagesordnung.
Nach 25 Jahren Amtszeit, davon 12 Jahre als Geschäftsführer tätig und 13 Jahre als Obmann, legt Leopold Größbacher seine Funktion als Weideobmann zurück. In dieser Zeit sind wesentliche Projekte umgesetzt worden. Geschäftsführer Bernhard Karner erwähnte die wesentlichen Projekte in seinen Dankesworten an den scheidenden Obmann Größbacher: „Kultivierungsmaßnahmen auf den Almflächen waren notwendig sowie wurden 12 Tränkestellen für die Weidetiere in 6 Koppeln errichtet“ hob Bernhard Karner hervor. Größtes Projekt war sicherlich der Bau des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2004, und später der Bau des Almhauses Eibeck. In den Jahren 2011 – 2014 wurde das Almhaus Eibeck neu errichten. Hier war der langjährige Obmann Leopold Größbacher Hauptverantwortlich für diese Bautätigkeiten. Im Jahr 2018 wurde eine neue Quelle gefasst, wo zusätzlich zum bestehenden Hochbehälter ein Wasservorrat für das Weidevieh und das Almhaus geschaffen werden konnte.
Der Weideverein Eibeck dankte Leopold Größbacher für seine großartige Arbeit und übereichte ihm für seine Tätigkeiten Reisegutscheine, und eine wunderschöne Holzglockenuhr. Vom NÖ Weidewirtschaftsverband bekam Größbacher das Verdienstabzeichen in Gold, für sein Engagement um die Weidewirtschaft, verliehen
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Hermine Heindl legte ihre Funktion als Schriftführerin zurück. Für 25-jährige Tätigkeit als Schriftführerin der Weidegemeinschaft Eibeck, dankten der scheidende Obmann Leopold Größbacher sowie der Geschäftsführer Bernhard Karner. Bürgermeister Heinrich Putzenlechner sprach lobende Worte aus und verlieh Hermine Heindl das Verdienstabzeichen in Silber der Marktgemeinde Frankenfels für ihre getane Arbeit.
Ergebnis Neuwahl:
Obmann: Anton Winter
Obmann Stv.: Herbert Winter
Geschäftsführer: Bernhard Karner
Kassier: Ernst Eigelsreiter
Schriftführerin: Bettina Hösl

Kassaprüfer: Gerald Hofegger und Hermann Eigelsreiter jun.