„Der Weg ist Mehrweg“: neue Optik für die Geschirrmobile im Pielachtal
/von Isabella AigelsreiterFrankenfels. Das fünfte und somit letzte Geschirrmobil der Kleinregion Pielachtal erstrahlt unter einem neuen Erscheinungsbild: Das Geschirrmobil der Gemeinde Frankenfels wurde beklebt und sorgt für die Verwendung von Mehrweggeschirr bei Veranstaltungen.
Frankenfels Bürgermeister Heinrich Putzenlechner ist überzeugt: „Durch die Anschaffung der fünf Geschirrmobile im Jahr 2019 ist der Kleinregion ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gelungen. Durch das Projekt wurde ein Prozess zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Festkultur eingeleitet.“
Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal Bgm. Kurt Wittmann fügt hinzu: „Häufig wurde in der Vergangenheit bei Veranstaltungen Einweggeschirr für die Ausgabe von Speisen und Getränken verwendet. Dies kann sich Dank der Geschirrmobile flächendeckend in der gesamten Region ändern. Begleitet wird der künftige Einsatz der Pielachtaler Geschirrmobile durch verschiedenste Maßnahmen hinsichtlich Abfallvermeidung und verantwortungsvollem Feiern.“
Dank Förderzusagen seitens LEADER-Region Mostviertel-Mitte und vom Land Niederösterreich kann die Kleinregion Pielachtal mit dem GVU St. Pölten das umfassende Projekt unter dem Titel „Der Weg ist Mehrweg“ umsetzen. Oberstes Ziel dabei ist es, die Verwendung von Einweggeschirr zu vermeiden, bei der gleichzeitigen Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit unseren Ressourcen.
Bild: Cornelia Janker vom Regionalbüro Pielachtal und Bürgermeister der Marktgemeinde Frankenfels Heinrich Putzenlechner.
Rückfragehinweis und Verleihanfragen:
Cornelia Janker, BA
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
Schloßstraße 1 | A-3204 Kirchberg an der Pielach
T 02722 7309 25 | regionalbuero@pielachtal.at
www.pielachtal.at/kleinregion
Neuwahl der Weidegemeinschaft Eibeck
/von Daniela KarnerEinladung: Reptilienwerkstatt am 30. Oktober in Kilb
/von Daniela KarnerREPTILIENWERKSTATT
Steinhaufen mit Lebensqualität – ein Reptilienhotel für Zauneidechse, Ringelnatter und Co.
30. Oktober 2020, 12:00 – 17:00 Uhr
am Demeterhof der Familie Gronau/Fink
Fleischessen 4, 3233 Kilb (Niederösterreich)
Anmeldung: bis 28. Oktober 2020 im ÖKL unter stephanie.koettl@oekl.at oder 01 505 1891-22
Umgang mit Neophyten
/von Daniela Karner
Am 10. September 2020 hat die Klimawandel-Anpassungs-Modellregion (KLAR!) Region Pielachtal in Ober-Grafendorf ein Seminar für die Gemeinden zum Thema Neophyten organisiert. Bei einem Vortrag von Theresia Steiner und Andreas Steinert von Natur im Garten wurde Wissen über die neuen Pflanzen vermittelt und den Pielachtal-Gemeinden Maßnahmen zur Eindämmung von Neophyten vorgestellt.
Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 gilt als Stichjahr für die Trennung dieser Zuwanderer in alteingesessene Pflanzen und neue Pflanzen, die Neophyten. Viele Pflanzen, die sich nach dem 15. Jahrhundert etabliert haben sind inzwischen wichtiger Bestandteil der heimischen Flora wie zum Beispiel Sonnenblumen, Mädchenaugen, Erdäpfel, Fisolen und Paradeiser. Ein großer Teil der Neophyten ist in der Vergangenheit als Zier- und Bienentrachtpflanzen in europäischen Privatgärten gepflanzt worden und hat sich im Laufe der Zeit auch außerhalb der Gartenzäune angesiedelt.
Invasive Neophyten – nur 1% stellen Problem dar
Allerdings haben weit weniger als 1% der „neuen“ oder „gebietsfremden“ Arten unerwünschte Auswirkungen. Meist aber sind sie sehr ausbreitungsstark und können innerhalb von kurzer Zeit Dominanzbestände bilden und somit die heimische Vegetation verdrängen! Deshalb werden diese eindringenden Pflanzen als invasive Neophyten bezeichnet. Sie produzieren entweder sehr viele Samen oder bilden weitreichende Wurzelausläufer.
Neophyten-Bestände eindämmen
Besonders dominant breitet sich derzeit der Japanische Staudenknöterich, sowie das Indische Springkraut entlang von Gewässern und Uferböschungen aus. Besonders aufwendig und problematisch erweist sich die Entfernung dieser dominanten Arten durch mehrmaliges Mähen, Ausreißen oder Heißwasserbehandlungen aus. Beim Indischen Springkraut ist auch das Ausreißen vor der Blüte eine mögliche Methode.
Prävention
Als Vorbeugung für PrivatgärtnerInnen und GrünraumpflegerInnen in Gemeinden wird einerseits die Bodenbedeckung, andererseits auch das Setzen von schattenspendenden Konkurrenzpflanzen zur Eindämmung auf Problemstellen empfohlen.
Bild © Walcher Reinhard: vlnr. Bgm. DI (FH) Rainer Handlfinger, GGR Herbert Winter, Gemeinde Frankenfels, Edith Kendler, KLAR-Managerin, Hannes Karner, Gemeinde Kirchberg an der Pielach, Kurt Gronister, Gemeinde Rabenstein an der Pielach, Leopold Bollwein, Gemeinde Ober-Grafendorf, Theresa Steiner und Andreas Steiner, Natur im Garten
Rückfragehinweis:
Edith Kendler, MA
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
Schloßstraße 1 | A-3204 Kirchberg an der Pielach
T 02722 7309 25 | klar@pielachtal.at
klar.pielachtal.at
www.pielachtal.at/kleinregion
Barfußweg am Kinderspielplatz
/von Daniela KarnerSich ehrenamtlich in der Gemeinde einzubringen und wertvolle Tätigkeiten für die Gesellschaft zu leisten, zeigte wie so oft unsere Landjugendgruppe bei der jährlichen Sanierung des Barfußweges am Kinderspielplatz. Neun motivierte Mädels und Burschen bestückten am Mittwoch, den 5. August 2020 den Sinnespfad mit Dirndlkernen, Zapfen, Rindenmulch und Kieselsteinen. Unkraut zupfen und den Weg von Moos und Erde zu befreien waren nur eine der vielen Aufgaben. „Der Barfußweg soll die Möglichkeit bieten, die Natur ganzheitlich zu entdecken und ist nun wieder bereit für zahlreiche Kinderfüße“, erklärte Sprengelleiterin Lisa Seper. Aufgrund der Wettersituation war es nicht leicht einen passenden Termin für diese Aktion zu finden, denn aufgrund der zahlreichen Regentage wurden die Sonnentage natürlich zum Mähen der Wiesen und Felder genutzt. „Ehrenamtliche Arbeiten haben in unserer Landjugendgruppe aber einen hohen Stellenwert, weshalb wir uns auch an regnerischen Tagen zusammenfinden“, so Vereinsobmann Roman Riedl.
Beteiligt waren und auf den Fotos zu sehen sind:
Marlene Gonaus, Lisa Grubner, Jasmin Enne, Sabrina Gonaus, Lisa Seper, Robert Gonaus, Martin Karner, Dominik Pasterer und Roman Riedl
Presseinformation: KLAR! Region Pielachtal geht online
/von Daniela KarnerKLAR! Region Pielachtal geht online
Die Website klar.pielachtal.at informiert zum Klimawandel und den Aktivitäten der Kleinregion Pielachtal zur Klimawandelanpassung. Umfassendes Wissen über die Fakten zum Klimawandel soll Bewusstsein für die Klimakrise und dem Umgang damit schaffen.
Die acht Pielachtal-Gemeinden verstehen die Bewältigung der Klimakrise als gemeinsame Aufgabe. Als Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR), ein Förderprogramm des Klima- und Energiefond, werden in den nächsten Jahren Maßnahmen zu unterschiedlichen Themen unter anderem im Bereich gemeinsame Wasserstrategie, Hangwassermanagement, Landwirtschaft, Waldbewirtschaftung, Gesundheit, Bauen, Mariazellerbahn im Klimawandel, etc. umgesetzt.
Regionalbüro ist KLAR! Anlaufstelle
Das Regionalbüro Pielachtal ist Drehscheibe des Projekts und Ansprechstelle für die Bevölkerung sowie AkteurInnen und Gemeinden in der Region. Die Umsetzung der Maßnahmen werden von Klimawandel-Anpassungsmodellregionsmanagerin (KAM-Managerin) Edith Kendler koordiniert.
Bild © Regionalbüro Pielachtal: Edith Kendler und Bgm. Kurt Wittmann
Kontakt & Rückfragehinweis:
Edith Kendler, MA
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
Schloßstraße 1 | A-3204 Kirchberg an der Pielach
T 02722 7309 25 |klar@pielachtal.at
klar.pielachtal.at
pielachtal.at
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Kontakt
Marktgemeinde Frankenfels
Markt 10
A-3213 Frankenfels
Telefon: 02725 / 245
Fax: 02725 / 245-22
Mail: marktgemeinde@frankenfels.at














