Schulmilch-Award 2017 in der Kategorie Schulmilchlieferant geht an Herrn Leopold Grössbacher

Herr Leopold Grössbacher begann im Dezember 1996 Schulen und Kindergärten im Pielachtal mit regionalen Schulmilchprodukten zu beliefern. Seit über 20 Jahren ist der Milcherzeuger im „Tal des weißen Goldes“ verlässlicher Partner für neun Schulen und Kindergärten.

Leopold Grössbacher streicht den Wert der pasteurisierten Vollmilch bei zahlreichen Präsentationen stets hervor und organisiert Milchverkostungen mit Kindern.
Zu seiner Schulmilchpalette gehören auch noch Kakaomilch und Vanillemilch. Ein besonders großes Anliegen ist ihm die Zusammenarbeit mit den SchulwartInnen und PädagogInnen. Durch die Rücknahme der Leergebinde (Flaschen) am nächsten Tag wir auch ein großer Beitrag zur Müllvermeidung geleistet.

Die Anzahl der am EU-Schulprogramm für landwirtschaftliche Erzeugnisse teilnehmenden Kinder sind erfreulicherweise gleichbleibend. Oberstes Ziel ist die Erzeugung bester Schulmilchprodukte, die Qualitätssicherung und die sehr gute Betreuung der Schulen und Kindergärten.

Für das vielfältige und langjährige Engagement rund um die Schulmilch wird Herrn Leopold Größenbacher der Schulmilch-Award 2017 in der Kategorie Schulmilchlieferant verliehen.

Dipl.-Päd. Ing. Josef Weber, Tel. 05 0259 23301, E-Mail: josef.weber@lk-noe.at

Energiegewinnung zum Anfassen beim Summercamp-4-kids in Frankenfels

Das Summercamp-4-kids wird 2017 bereits an sieben Standorten im Mostviertel durchgeführt. Mädchen und Buben von 8 – 13 Jahren wird ein spannendes Ferienprogramm geboten, wo die Vielfalt von Natur und Technik erfahren und praktisch erprobt werden kann.

Das summercamp-4-kids wurde gemeinsam mit den Standortpartnern speziell für Mädchen und Buben von 8 bis 13 Jahren konzipiert. Verschiedenste Experimente, Spiele und Abenteuer warten auf die Kids – jeder Partnerstandort gestaltet dabei sein ganz individuelles Programm – vom Papierschöpfen über Solarenergie und Roboterprogrammierung bis hin zum Schmieden eines eigenen Werkstückes ist alles dabei.

In Frankenfels dreht sich alles um die Solarenergie. Hier wird dem Parabolspiegel und dem Solarkocher gebacken und gekocht, mit Windrad und Solarpaneelen Strom erzeugt, um Handy und Radio mit Energie zu versorgen, eine Beleuchtung herzustellen oder einen Ventilator anzutreiben. Das Workshop am Abenteuerspielplatz beim Freibad findet am Montag, 28.8., und Dienstag, 29.8., in der letzten Ferienwoche statt und dauert täglich von 8 bis 12.30 Uhr. Für eine Jause und Getränke ist gesorgt. Ein Zelt spendet kühlen Schatten. Die Kosten betragen 20 Euro pro Abenteuertag. Achtung: die Teilnehmerplätze sind begrenzt!

Anmeldungen telefonisch an die Marktgemeinde Frankenfels unter 0 27 25 / 245 – 14 (Frau König, Frau Fahrngruber) oder per mail an marktgemeinde@frankenfels..at

Die weiteren teilnehmenden Summercamp-Standorte 2017 sind Amstetten-Ardagger, Hürm, Reinsberg, Waidhofen, Ybbs und Scheibbs-Neubruck.

Landesentscheidung beim „Blühenden Niederösterreich“

 

Eine Jury, bestehend aus Fachleuten der Gärtnerinnung und NÖ Landeslandwirtschaftskammer aus allen vier Landesteilen, sammelte bei einem Ortsrundgang Eindrücke vom „Blumenort Frankenfels“. Die Aufgabe der Floristikexperten war es, in einem Punktesystem den schönsten Ort Niederösterreichs zu küren. Frankenfels konnte sich mit seinem Sieg im Mostviertel vor vier Wochen für die Landesentscheidung qualifizieren.

Juryvorsitzender DI Gerhard Six von der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer erklärte: „Die Aktion wird seit 1969 jährlich durchgeführt und erfreut sich nach wie vor Jahren großer Beliebtheit. Geht es bei diesem friedlichen Wettstreit doch zu einem großen Teil um die Zufriedenheit der Bevölkerung und um eine Standortbestimmung des eigenen Ortes.“ Das Jurymitglied Stadtgärtner Ernst Müller aus St. Pölten ergänzt: „Frankenfels ist schon seit Beginn mit großem Engagement und mit ´blühender´ Freude dabei.“

Gemeindeoberhaupt Franz Größbacher: „An einen Landessieg wie vor über 30 Jahren wagen wir nicht einmal zu hoffen.“ „Aber träumen können wir davon“ ergänzt Anita Hollaus, die Chefin der örtlichen Blumenwelt-Anita. Beide sind sich einig: „Den Mostviertelsieg 2016 verdanken wir dem Engagement der vielen privaten ehrenamtlichen helfenden Gärtnerhände.“ Bis zur Entscheidung in einer Woche heißt es „Daumendrücken“.

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v.l.n.r.: Die Blumenjury am Kinderspielplatz.

Christian Kornherr, Josef Eder, Anita Hollaus, Peter Suchan, Gerhard Six, Maria Pichlbauer, Ernst Müller, Franz Größbacher.

Energie Workshop in der NMS Frankenfels

Bereits zum dritten mal veranstalteten die Gemeinde Frankenfels mit der ENU (Energie und Umweltargentur NÖ) im 4. Jahrgang der neuen Mittelschule Frankenfels den Workshop „Wir sind Energiezukunft“. Dabei sammelten die Schülerinnen und Schüler der Naturwissenschaft-Gruppe überraschende Erfahrungen mit Frau Ing. Rosmarie Wurm von der ENU  und dem Gemeinde-Energiebeauftragten Alfred Hollaus.

Sie stellten den „Energiefahrplan 2030“ des Landes NÖ vor: Bis 2030 sollen wir demnach die Energiewende schaffen, indem wir generell weniger Strom verbrauchen und zweitens nur mehr auf erneuerbare Energie zurückgreifen.

Im Stationenbetrieb erlebten die Schüler verschiedene Möglichkeiten, Strom zu sparen, z.B. durch den Verzicht auf die Standby-Funktion bei Elektronik-Geräten und die Verwendung von LED-Lampen. In einer weiteren Station erfuhren die jungen Energie-Ingenieure die Vorteil von erneuerbarer Energie und erhielten Informationen zu verschiedener Energieträgern. Der von der ENU und dem Land NÖ angebotene Workshop war besonders wertvoll und hochinteressant. Danke an Frau Wurm und der neuen Mittelschule Frankenfels unter Dir. Reinhard Wilhelm für den zukunftsorientierten Workshop.
GGR und Engiebeauftrager Alfred Hollaus.

 

 

Nimm Autofrei

Hochwasserschutz für Siedlung Laubenbachmühle-Ost

Mit der Fertigstellung des Hochwasser- und Lawinenschutzprojektes „Nattersbach-Geißreitwiese“ in der Laubenbachmühle wurde ein großer Schritt zu mehr Sicherheit im Siedlungsgebiet Laubenbachmühle-Ost, Pernarotte, gemacht. In den Wintern 2011/2012 und 2012/2013 kam es zwei Mal durch extreme Schneerutschungen zu prekären Situationen. Davon war einerseits ein Siedlungshaus, welches ostseitig bis zum Fensterparapet mit Schnee verschüttet wurde,  und andererseits die Mariazellerbahn-Schieneninfrastruktur der NÖVOG stark betroffen. „Dank dem großzügigen Entgegenkommen des Grundeigentümers Josef Hochreiter, vulgo Geißreit, der NÖVOG-Infrastruktur und dem tollen Engagement der Wildbach- und Lawinenverbauung,  konnte in kurzer Zeit dieses große Gefahrenpotential beseitigt werden.“ Hob Bürgermeister Franz Größbacher das konstruktive Zusammenwirken mehrerer Stellen hervor.

Dieses sicherungstechnische Großprojekt mit Kosten von ca. EUR 130.000 umfasste ein Retentionsbecken mit 700 m3 Speicherinhalt, die Errichtung eines Retentionsdammes, Bau eines Ableitungssystems vom Retentionsbecken mit Querung der Schienenanlage und Mündung in die Natters, Errichtung eines Verklausungsschutzes und weitere Baumaßnahmen. Großes Augenmerk wurde auch auf Ökologie und Landschaftsbild gelegt.

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Foto: DI Eduard Kotzmaier (Chef der Wildbachverbauung), Bgm. Franz Größbacher, DI Siegfried Pöll (Bautechniker der Wildbachverbauung).

Blumenmeer zieht sich durch Ort

Der Vorjahressieg zum „Schönsten Blumenort im Mostviertel“ ist für Marktgemeinde und für die Blumenwelt Anita Hollaus Ansporn, sich auch heuer an diesem Wettbewerb zu beteiligen.

Die Sommermonate des Landesausstellungsjahres 2015 sollen dazu genützt werden, den Ort in einem Blumenmeer zu präsentieren. Vom Begrüßungsmonument in der Hofstadtgegend,  über den  Ortskern, wo der Platz vor dem Amtshaus neu gestaltet wurde,  bis zum Raum „Grassermühle“, wo das Monument „Mini-Ötscher“ die tausenden Besucher erfreut, zieht sich ein buntes Blumenmeer durch den Ort.

Mit Spannung wird die Jury von „Blühendes Niederösterreich“ am Mittwoch, 8. Juli um 11.00 Uhr erwartet.

 

Bienenkönigin besuchte Volksschule

Wenige Tage vor Schulschluss bekamen die vierten Klassen der Volksschule überraschenden Besuch. Vorstandsmitglieder des Imkervereines Frankenfels und eine Königin, konkret eine Bienenkönigin vom Bestand des Imkers Hermann Schagerl,  fanden sich bei den Kindern ein und analysierten auf anschauliche Art und Weise ein wichtiges Stück Natur; nämlich die Bedeutung der Bienen für unser Ökosystem. „Stargast“ selbstverständlich: Die Bienenkönigin.

Imkerobmann Franz Aigelsreiter nahm die Gelegenheit wahr, um Dir. Eva Büchl, Dipl.Päd. Roswitha Fahrngruber und den begeisterten Kindern süße Präsente mitzubringen: Köstlichen Honig aus den eigenen Imkereien und Bilderbücher, in denen das Leben der Bienen anschaulich illustriert wird. Bürgermeister Franz Größbacher nahm die Gelegenheit wahr, um einerseits den Imkern für die Initiative zu danken, die damit einen tollen Beitrag zur landesweiten Aktion „Zurück zur Natur“ leisteten. Die Wünsche zu „schönen Ferien“ wurden mit großem Applaus der Kinder bedacht.

Hinten: Franz Aigelsreiter, Roswitha Fahrngruber, Eva Büchl, Franz Größbacher,  Hermann Schagerl, Ing. Franz Pfeffer.

Vorne: Kilian Todt, Leonie Mitterhauser, Viktor Gamsjäger, Nina Fichtingern, Leonie Pozewaunig.

Wasserkraft vom Weißenbachtal

Das neuerrichtete kommunale Bauwerk am Beginn des Weißenbachtales, das Kleinwasserkraftwerk und die vollbiologische Kläranlage Weißenbach am Fuße der Weißenburg, wurde von Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf offiziell eröffnet.

Der Begrüßungsbotschaft von Kanalreferent GGR Arthur Vorderbrunner schloss sich Bürgermeister Franz Größbacher mit einem Statement über die großen Investitionen im Weißenbachtal an. Am Start stand die neue Einsatzzentrale der Feuerwache, dann folgten von 2013 bis 2015 die Kanalisation mit neuem Kläranlagenstandort, die Erweiterung der Wasserversorgung und schließlich der Bau des Kleinwasserkraftwerkes. „Mit dieser Investition und mit den Photovoltaikanlagen an Gemeindeprojekten, der neuen LED-Straßenbeleuchtung und vor allem mit dem Biomasseheizwerk der FWG-Frankenfels haben wir einen schönen Anteil zu mehr „grüner Energie“ geleistet“. Analysierte das Gemeindeoberhaupt.  Er überreichte an den langjährigen Kanal- und Wasserreferenten Josef Schagerl die höchste Gemeindeauszeichnung, den Ehrenring. 30 Jahre wirkte er im Gemeinderat und Gemeindevorstand, davon  15 Jahre wirkte als Kanal- und Wasserleitungsreferent. Am Gelingen des großen Werkes Kanal-, Wasserleitungs- und Wasserkraftwerksbau Weißenbachtal hat Schagerl großen Anteil.

Die technischen Daten und die großen baulichen Herausforderungen steuerte Baumeister Ing. Karl Fürholzer bei.

Anerkennende Worte gab es von Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf. Er lobte die Investitionen der Gemeinde und des Kraftwerkbetreibers.

In die gleiche Kerbe schlug Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister bei seiner Grußbotschaft.

 

Mit der Segnung durch Pfarrer August Blazic, Kirchberg an der Pielach, und der Landeshymne, intoniert vom Bläserensemble des MVÖ, schloss der offizielle Teil.

Gemeinde und Baufirma luden im Anschluss in das Feuerwehrhaus-Weißenburg, wo das FF-Team von Weißenburg Gegrilltes und Mehlspeisköstlichkeiten servierte.