Mariazellerbahn gewinnt „9 Plätze – 9 Schätze“
/von Isabella AigelsreiterDie Mariazellerbahn hat sich in der großen ORF Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ am 25. Oktober 2025 erfolgreich gegen ihre acht Mitbewerber aus den Bundesländern durchgesetzt. Das Publikum und die prominent besetzte Jury kürten die längste Schmalspurbahn Österreichs zum schönsten Platz Österreichs. „Mit unserer Mariazellerbahn haben wir eine ganz besondere Visitenkarte Niederösterreichs ins Rennen um den schönsten Platz Österreichs geschickt. Unsere blau-gelbe Botschafterin auf schmaler Schiene hat schließlich sowohl das Publikum als auch die Jurymitglieder vollends begeistert und den Sieg erstmals nach Niederösterreich geholt. Eine großartige Werbung für unser Bundesland“, gratuliert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Unsere Mariazellerbahn ist ein niederösterreichisches Kulturgut auf Schiene, das gelebte Eisenbahngeschichte, beeindruckende Natur und moderne öffentliche Mobilität auf einzigartige Weise miteinander verbindet, sie steht für Heimatstolz und Tradition. Diese Einzigartigkeit hat ganz Österreich überzeugt und zum Sieg geführt. Mein Dank gilt vor allem dem hervorragenden Team der Mariazellerbahn, das täglich für die Fahrgäste im Einsatz ist und jede Fahrt zum Erlebnis macht“, informiert NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
„9 Plätze – 9 Schätze“: Zum zwölften Mal hat sich das ORF-Erfolgsformat 2025 auf die Suche nach dem schönsten rot-weiß-roten Ort begeben. Die Mariazellerbahn konnte sich in der Niederösterreich-Vorauswahl gegen die Retzer Windmühle und das Rosarium Baden durchsetzen, ging in der großen Liveshow am 25. Oktober für Niederösterreich ins Rennen und sicherte sich schließlich den Sieg. „Ich bedanke mich von Herzen bei allen Österreichern, die für die Mariazellerbahn gevotet haben, bei der Jury sowie bei Katharina Sunk und Missy May, die unser ‚Bahnjuwel‘ so wertschätzend und überzeugend präsentiert haben“, ergänzt Landbauer.
Tradition trifft Moderne
Die Mariazellerbahn positioniert sich als Verkehrsmittel für Alltag und Freizeit, das Tradition und Moderne verbindet. Mit der Himmelstreppe ist täglich ein modernes öffentliches Verkehrsmittel auf der Strecke für die Pendler und Schüler unterwegs. Gleichzeitig bewahren die liebevoll aufgearbeiteten nostalgischen Loks und Waggons des Erlebniszugs Ötscherbär, der in der Sommersaison und im Advent verkehrt, die lange Vergangenheit der Mariazellerbahn und bieten gelebte Eisenbahngeschichte auf Schiene. Die Panoramawagen, die ebenso in der Sommersaison von Mai bis November und im Advent verkehren, bieten darüber hinaus ein exklusives und kulinarisches Bahnerlebnis. Bei Ötscherbär und Panoramawagen liegt der Fokus auf Freizeittourismus bzw. Ausflugserlebnis in der Region. Eine Reise wie anno dazumal ermöglicht darüber hinaus der Nostalgie-Dampfzug, gezogen von der Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908), der noch heute an ausgewählten Terminen verkehrt.
Die Strecke
Auf einer Strecke von 84 Kilometern verbindet die Mariazellerbahn, die längste Schmalspurbahn Österreichs, unter dem Motto „Durchs Dirndltal ins Mariazellerland“ die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Die Strecke wurde 1907 offiziell eröffnet und bereits 1911 vollständig elektrifiziert. Die Mariazellerbahn verkehrt auf einer Spurweite von 760 mm (=bosnische Spurweite) und gilt als die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt. Mit den modernen Himmelstreppen-Garnituren, die seit 2013 im Einsatz sind, erreicht die Mariazellerbahn eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Bahn bedient inklusive Bedarfshalte aktuell 26 Haltestellen entlang der Strecke.
Talstrecke und Bergstrecke
Die Mariazellerbahn startet in St. Pölten, führt durch das malerische Dirndltal und das imposante Ötscher-Reich bis nach Mariazell und überwindet dabei mehr als 600 Höhenmeter. Der Abschnitt zwischen St. Pölten und Laubenbachmühle wird als „Talstrecke“ bezeichnet, ab Laubenbachmühle führt die „Bergstrecke“ nach Mariazell. Gerade die Bergstrecke gilt mit ihren engen Bögen, Tunneln und Viadukten als Meisterwerk der Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts.
Elektrischer Betrieb
Eine Besonderheit der seit 1911 elektrifizierten Mariazellerbahn ist die Frequenz, mit der sie fährt. Während die Frequenz aus der Steckdose 50Hz (Hertz) beträgt, benötigt die Mariazellerbahn 25Hz-Bahnstrom. Der Strom für die Mariazellerbahn wird von der EVN über das Umformerwerk Klangen und das Kraftwerk Erlaufboden bezogen. Die dort befindlichen sogenannten Umformer liefern die nötige Frequenz für den elektrischen Betrieb der Bahn.
Auszeichnungen
Im Jahr 2018 wurde die Mariazellerbahn von den Kunden zur besten Regionalbahn Österreichs gewählt. 2019 hat die britische Tageszeitung „The Guardian“ die Schmalspurbahn unter die zehn schönsten Eisenbahnstrecken Europas gereiht.
Fahrgäste
Die Nachfrage nach den Angeboten der Mariazellerbahn steigt stetig. Im Jahr 2024 wurden 677.000 Fahrgäste transportiert. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 wurden 500.000 Fahrgäste befördert, im Jahr 2019 bereits 579.000 Fahrgäste.
Foto 1: Die Mariazellerbahn – Mobilität im Einklang mit der Natur. (©NÖVOG/Wegerbauer)
Foto 2: Die modernen Himmelstreppen sind seit 2013 im Einsatz. (©NÖVOG/Bollwein)
Foto 3: Der Erlebniszug Ötscherbär unterwegs durch seine Region. (©NÖVOG/Weinfranz)
Foto 4: Der Nostalgie-Dampfzug verkehrt an ausgewählten Terminen. (©NÖVOG/Bollwein)
Foto 5: Die Panoramawagen bieten regionale Kulinarik auf Schiene. (©NÖVOG/Weinfranz)
Information
Weitere Informationen zur Mariazellerbahn gibt es unter www.mariazellerbahn.at sowie im Infocenter unter 02742 / 360 990-1000 (täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr).
Rückfragehinweis
Katharina Heider-Fischer, MSc │ Kommunikation │NÖVOG & Niederösterreich Bahnen
Telefon: +43/2742 360 990-1311 │ Mobil: +43/676 566 24 53
Internet: www.niederoesterreichbahnen.at │ https://blog.niederoesterreichbahnen.at/ │ www.facebook.com/niederoesterreichbahnen │ www.instagram.com/niederoesterreich_bahnen │ www.flickr.com/photos/noevog/albums
Angelobung des Bürgermeisters und Vizebürgermeisters durch den Bezirkshauptmann
/von Isabella AigelsreiterAm Dienstag, den 19. Februar 2025, wurden sowohl Bürgermeister Herbert Winter als auch Vizebürgermeister Christof Eigelsreiter erneut in durch Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister ihre Ämter angelobt.
Bei dieser Gelegenheit wurde nicht nur das formale Gelöbnis abgelegt, sondern auch aktuelle Gemeinderelevante Themen besprochen.
Text und Foto: Marktgemeinde Frankenfels

Erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit in der konstituierenden Gemeinderatssitzung
/von Isabella AigelsreiterIn Frankenfels wird politisches Miteinander großgeschrieben – hier steht das respektvolle Zusammenarbeiten im Vordergrund. In der kleinsten Marktgemeinde des Pielachtales wird seit Jahren ein Klima des gegenseitigen Respekts und der Zusammenarbeit gepflegt, das den politischen Dialog prägt.
Die konstituierende Sitzung des Gemeinderates am 17. Februar 2025 verlief in einem angenehmen und zügigen Verlauf. Der amtierende Bürgermeister Herbert Winter wurde erneut zum Gemeindeoberhaupt gewählt und erhielt breite Unterstützung von allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen. In seiner Ansprache dankte er den Bürgerinnen und Bürgern, sowie seinen Kollegen aus dem Gemeinderat aus allen Parteien für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die 567 Vorzugsstimmen und kündigte an, die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter fortzuführen.
Auch die Wahl des Vizebürgermeisters erfolgte klar: Christof Eigelsreiter wird weiterhin an der Seite von Bürgermeister Winter tätig sein. Der Gemeindevorstand setzt sich aus erfahrenen Kommunalpolitikern zusammen. Von der Sozialdemokratischen Partei wurde Alfred Hollaus erneut gewählt, während die Volkspartei Luise Doppler, Anton Hofegger jun., Elisabeth Wieland-Widder und Daniel Fuxsteiner entsandte.
Zusätzlich wurden die bestehenden Ausschüsse beibehalten, die sich mit den relevantesten Themen befassen werden. Diese Ausschüsse umfassen den Finanz- und Sozialausschuss, den Sport-, Jugend- und Kulturausschuss, den Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss sowie den Umwelt- und Agrarausschuss. Der Prüfungsausschuss, als Pflichtausschuss, wird von allen Fraktionen des Gemeinderats besetzt. In Übereinstimmung mit der Tradition wurde der einzige FPÖ-Mandatar, Gottfried Rasch, auch diesmal in diesen Ausschuss gewählt, in Anerkennung seiner Verdienste im Rahmen eines Volksparteimandats. Die weiteren Mitglieder des Prüfungsausschusses lauten: Edeltraud Tuder, Werner Hofegger, Wolfgang Niederer, Norbert Kapeller.
Der Abend fand nach den persönlichen Erklärungen der Fraktionssprecher einen harmonischen Abschluss, in denen der Wille zur weiteren konstruktiven Zusammenarbeit unterstrichen wurde.
Die weiteren Ausschüsse wurden wie folgt besetzt:
Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss: (5 ÖVP, 1 SPÖ)
ÖVP: Elisabeth Wieland, Luise Doppler, Christoph Wutzl, Hannes Trimmel, Claudia Bichler-Hösl
SPÖ: Hannes Karner
Umwelt- und Agrarausschuss: (5 ÖVP, 1 SPÖ)
ÖVP: Herbert Winter, Christof Eigelsreiter, Hofegger Anton jun., Wolfgang Niederer, Norbert Kapeller
SPÖ: Emarita Wegerer
Finanz- und Sozialausschuss: (5 ÖVP, 1 SPÖ)
ÖVP: Herbert Winter, Elisabeth Wieland-Widder, Daniel Fuxsteiner, Jürgen Sickinger, Viktoria Weinzettl
SPÖ: Alfred Hollaus
Sport- Jugend- und Kulturausschuss: (5 ÖVP, 1 SPÖ)
ÖVP: Christof Eigelsreiter, Jürgen Sickinger, Christoph Wutzl, Claudia Bichler-Hösl, Werner Hofegger
SPÖ: Hannes Karner
Die offizielle Kundmachung zum Wahlergebnis der Gemeinderatswahl 2025 in Frankenfels
/von Isabella AigelsreiterDas vorläufige Wahlergebnis der Gemeinderatswahl 2025 in Frankenfels lautet:
/von Isabella Aigelsreiter
Arthur Vorderbrunner legt Amt als Standesbeamter nieder
/von Isabella Aigelsreiter„Nach 123 Trauungen, in denen ich in unzählig viele glückliche Gesichter blicken durfte, habe ich für mich beschlossen, dass es an der Zeit ist vom Dienst als Standesbeamter abzutreten und dieses meinen jüngeren Kollegen zu überlassen“, so Vorderbrunner sichtlich emotional.
Seine erste Trauung im Jahr 2003 durfte der Standesbeamte in gewohnter Umgebung, im Rahmen der Feuerwehr Frankenfels durchführen. Damals noch merklich angespannt, traute er seinen guten Freund und Feuerwehrkameraden Grasmann Walter und Regina. Nun, 21 Jahre später, beendet er seine Laufbahn bei der Hochzeit seines Standesbeamten- und Feuerwehrkollegen Pfeffer Patrick und seiner Carina.
„Dass meine letzte Eheschließung so berührend für mich wird und mir der Abschied doch so schwerfällt, damit habe ich nicht gerechnet.“
Arthur Vorderbrunner ist in der gesamten Frankenfelser Bevölkerung für seine sehr persönlichen und liebevoll gestalteten Reden als Standesbeamter bekannt. Nun schließt sich dieses Kapitel in seinem Leben und er konzentriert sich voll und ganz auf seine Aufgabe als Amtsleiter der Marktgemeinde Frankenfels.
Arthur: „Natürlich stehe ich meinen jüngeren Kollegen gerne mit Tipps und Ratschlägen zur Seite, dennoch weht ab sofort ein neuer frischer Wind am Standesamt in Frankenfels. Auf diesem Wege möchte ich mich bei all meinen Brautpaaren für ihr Vertrauen bedanken. Diesen Lebensabschnitt werde ich bestimmt immer in guter Erinnerung behalten.“
Aktuelles aus Frankenfels
Das Ja-Wort gaben sich … Despina und Daniel Kreimel!3. April 2026 - 8:32
Auszeichnungen für verdiente Frankenfelser Florianijünger1. April 2026 - 9:13
Silofolienentsorgung am Samstag, 11.04.202631. März 2026 - 9:10

Kontakt
Marktgemeinde Frankenfels
Markt 10
A-3213 Frankenfels
Telefon: 02725 / 245
Fax: 02725 / 245-22
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