Innenhof der Grassermühle saniert

Über zwanzig Jahre liegt die Eröffnung des Veranstaltungszentrum Grassermühle zurück und die vielen Veranstaltungen haben selbstverständlich Spuren hinterlassen. Das Bauhofteam der Marktgemeinde ging unter Bauhofleiter Anton Winter und mit Helfern daran, den Innenhof des historischen Ensembles einer Generalsanierung zu unterziehen. Rechtzeitig vor dem Gastspiel des ORF NÖ und der Sommertour erstrahlte dieser in neuem Glanz. Die Balkonszene mit den Mädchen und Burschen der Landjugend und dem „Wett-Fensterln“ spielte im Hof der Mühle bei den Fernsehaufzeichnungen  eine zentrale Rolle.

Das traditionelle Ambiente in der Grassermühle wird bei Konzerten, Feuerwehrfest, Maibaumfeier, Sommerfesten, Heurigen, oder wie an diesem Wochenende als „Eierspeis-Heuriger“ genossen. In der Grassermühle findet  neben dem Gemeindebauhof auch der Heimat- und Trachtenverein mit einem Vereinsheim ein Zuhause. Der Mühlenraum  dient dem Jagdhornensemble als Proberaum und Vereinen auch zum Werken, Basteln, Malen u.v.m.

Vorne:

René Aigelsreiter, Hermann Eigelsreiter

Stehend:

Andreas Tuder, Ernst Burmetler, Franz Größbacher, Anton Winter, Anton Karner

Auf die Sicherheit unserer Kleinsten bedacht!

Seit der Sanierung und Erweiterung ist unser Landeskindergarten mit einer Brandmeldeanlage versehen. Die Früherkennung eines Brandes bringt wertvolle Zeit, einerseits für unsere Kleinsten und ihre Betreuerinnen zum sicheren Verlassen des Kindergartens im Brandfall, andererseits für die Feuerwehr um möglichst schnell vor Ort zu sein.

Im Zuge der Sanierung wurde eine moderne Brandmeldeanlage der Firma Siemens eingebaut,  welche seither einwandfrei ohne Probleme funktioniert. Trotzdem wurde ein Wartungsvertrag mit dem Anlagenerzeuger abgeschlossen um stets auf der „sicheren Seite“ zu sein. Hr. Wurzenberger Hannes, Mitarbeiter der Firma Siemens und selbst  Vater eines Frankenfelser Kindergartenkindes, nahm die jährliche Anlagenprüfung vor.

 

Wachablöse am Gemeindeamt

Mit 1. Juli 2019 übernimmt Arthur Vorderbrunner die Führung des Gemeindedienstes der Marktgemeinde Frankenfels als Amtsleiter und folgt damit Bgm. Franz Größbacher der diesen Posten seit fast 22 Jahren Inne hatte.  „Es wird sicherlich nicht leicht einer solchen Persönlichkeit wie Franz Größbacher nachzufolgen der in seiner Doppelfunktion als Bürgermeister und Amtsleiter viel für die Gemeinde bewegt hat“ so der neue Amtsleiter. Die berufliche Laufbahn führte den zweifachen Familienvater  Vorderbrunner von der Bundespolizeidirektion Wien vor knapp 22 Jahren in seiner Heimatgemeinde als Gemeindebediensteter wo er als gewissenhafter Bauamtsleiter und Standesbeamter bisher tätig war. In seiner Freizeit ist der neue Amtsleiter seit Jahrzehnten als Feuerwehrfunktionär tätig .   Mit einstimmigem Beschluss des Gemeinderats wurde Vorderbrunner nun mit der Amtsführung beauftragt. Der scheidende Amtsleiter, Bgm. Franz Größbacher, wird sich nun ganz auf seine Tätigkeit als Gemeindeoberhaupt konzentrieren und vielleicht nun auch etwas mehr Freizeit genießen können.

Steigerung bei Schneeräumungssubventionen

Eine Steigerung von über 50 % brachte die Abrechnung der Schneeräumungskosten des vergangenen Winters. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung, an die Weggemeinschaften des Gemeindegebietes über EUR 39.000,- an Gemeindezuschüssen auszuzahlen.

Vier öffentliche Eisenbahnkreuzungen, die aufgrund der Neustrukturierungen nicht mehr notwendig sind und durch Neuanlagen ersetzt wurden, wurden aufgelassen.

Der Abschluss von Kaufverträgen für das neuerschlossene Bauland in der Markenschlagrotte wurde beschlossen.

Für Arbeiten am Generationenpark Grassermühle wurden Aufträge im Bereich Flussplatz und Naturplatz vergeben. Bei der Neugestaltung des Zuganges zur Pfarrkirche und der Zufahrt  zum Friedhof wurde der Auftrag an die Baufirma Anzenberger, Kirchberg, vergeben.

 

Gemeindevertreter holen sich Ideen vom Europasieger

Der Gewinner des Europäischen Dorferneuerungspreises war zu Gast bei der 12. Mitgliederversammlung der LEADER-Region Mostviertel-Mitte am 8. November 2018 in Kirchberg an der Pielach.

Die Gemeinde Fließ in Tirol hat die Kehrtwende geschafft. So wie viele ländliche Gemeinden war sie bedroht von Abwanderung, Leerständen und Infrastrukturverlust. LEADER-Obmann Bgm. Anton Gonaus holte den Bürgermeister von Fließ, Ing. Hans-Peter Bock, zur LEADER-Mitgliederversammlung nach Kirchberg. Dieser berichtete von jenen Maßnahmen, die der Gemeinde Fließ nicht nur den Sieg beim Europäischen Dorferneuerungspreis bescherten, sondern vor allem steigende Bevölkerungszahlen und wirtschaftlichen Aufschwung.

Konsequent wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Fließ in Zukunftsthemen investiert. Strategisch wichtige Objekte im Ortszentrum wurden von der Gemeinde angekauft, saniert und vermietet. In einem mehrjährigen Bürgerbeteiligungsprozess entstand ein modernes Gemeindezentrum mit Arzt und Geschäften. Sowohl für betreubares Wohnen, als auch für Kinderbetreuung wurden großzügige Einrichtungen geschaffen. Jede der 6 Ortschaften der 3.000 Einwohner Gemeinde hat eine eigene Volksschule. Bis 2022 will die Gemeinde 85% Flächendeckung beim Breitbandausbau erreicht haben. Auch die gemeindeeigenen Almen auf über 2.000 m Höhe sollen von einer schnellen Internetverbindung profitieren können.

Generalversammlung

Fast alle 39 Mitgliedsgemeinden waren bei der Generalversammlung vertreten. Besonders begrüßen durfte Obmann Bgm. Anton Gonaus seine Stellvertreter Bgm. DI Martin Leonhardsberger aus Mank und Bgm. Alois Kaiser aus Eschenau, Abg. zum NR Bgm. Friedrich Ofenauer, Ehrenmitglied Bgm. a. D. Herbert Schrittwieser, sowie die Vertreter der Kammern, Mag. Gernot Binder von der Wirtschaftskammer St. Pölten, DI Johann Hell von der Landwirtschaftskammer Scheibbs sowie Bgm. Johannes Zuser als Obmann der Landwirtschaftskammer Melk.

Bericht des Obmannes

In seinem Bericht betonte LEADER-Obmann Bgm. Anton Gonaus die vielen positiven Impulse und Projekte die durch das EU-Programm Ländliche Entwicklung und speziell durch das LEADER-Programm in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten möglich geworden sind. In Mostviertel-Mitte wurden in der laufenden Förderperiode bereits 33 Projekte vom Projektauswahlgremium als positiv für die Strategie beschlossen. Etwas mehr als 2/3 des in dieser Förderperiode zur Verfügung stehenden Budgets ist damit bereits gebunden. Eine knappe Million Euro an Fördermitteln von Bund, Land und der Europäischen Union steht noch für Projekte zur Verfügung

Bericht des LEADER-Managements

Geschäftsführerin DI Petra Scholze-Simmel berichtete von den Projekten, die die LEADER-Region in den vergangenen Jahren als Projektträgerin oder Kooperationspartnerin abgewickelt hat. Dazu gehören die Obstbaumpflanzaktion, die Gemeinsame Wohnstandortvermarktung, das Ehrenamts-Projekt Mostviertel-Mitte tut was. sowie die neu gestartete Qualifizierungsoffensive, bei der unter www.mostviertel-mitte.at/kurse Workshops und Kurse für regionale Unternehmen angeboten werden.

 

Kontakt für Rückfragen:
DI Petra Scholze-Simmel, LEADER-Region Mostviertel-Mitte
leader@mostviertel-mitte.at, 02722/7309-29

www.mostviertel-mitte.at

GemeinderätInnen informierten sich über Zukunftsprojekt „Interkommunale Wirtschaftskooperation im Pielachtal“

Die Kleinregion Pielachtal startet die Umsetzung einer Wirtschaftskooperation. Durch eine Informationsveranstaltung mit ecoplus wurde das Projekt den GemeindevertreterInnen des Pielachtals präsentiert. Bis Ende des Jahres sollen in allen acht Gemeinden die notwendigen Beschlüsse in den Gemeinderäten vorliegen.

 

Pielachtaler Wirtschaft im Fokus

Interkommunale Kooperationen sind für die Gemeinden des Dirndltals nichts Neues. Zu den Themen Wirtschaft und Betriebsansiedelungen bislang aber schon. Denn wenn es um Betriebsansiedelungen geht, endet normalerweise die Kooperationsbereitschaft bei Gemeinden und das „Kirchturmdenken“ setzt sein. Die Kleinregion Pielachtal setzt mit dieser Kooperation ein weiteres Zeichen für die gut funktionierende Zusammenarbeit und möchte Betriebsansiedlungen in der Region und damit Arbeitsplätze zukünftig gemeinsam forcieren und schaffen.

 

Kommunalsteuerausgleich und Standortmarketing

Das Ziel der Wirtschaftskooperation Pielachtal ist die Erhöhung der Standortattraktivität der Region, die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Region, unter Gesichtspunkt einer regional abgestimmten Vorgehensweise. Durch eine schlagkräftige Positionierung am Standortmarkt und die Konzentration der Kräfte sollen bereits bestehende und gewidmete Betriebsflächen vermarktet werden. Diese umfassen derzeit in Summe 260.000m² gewerbliches Bauland und 17 leer stehende Betriebsobjekte, die für Ansiedlungen zur Verfügung stehen. (Stand: Sommer 2017)

Zur Milderung der Standortkonkurrenz, soll es einen Ausgleich der Kommunalsteuereinnahmen auf Neuansiedelungen geben.

„Wir müssen in der Kleinregion Pielachtal die Wirtschaftstreibenden bestmöglich unterstützen. Sie schaffen Arbeitsplätze für die Bevölkerung und sind somit wichtig für die gute Entwicklung im Tal.“, erklärt Ing. Kurt Wittmann, Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal.

 

Große Zustimmung von GemeindevertreterInnen

Die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter waren sich einig: es kann und soll in naher Zukunft darum gehen, die Wirtschaft der gesamten Kleinregion zu stärken. Mit den zu setzenden Maßnahmen will man nicht das Rad neu erfinden, sondern bestehende Strukturen nutzen. Fragen zum Projekt konnten anwesenden VertreterInnen an die fachkundigen Kooperationspartner von ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Steuerberatung Heiss, Urbanek Lind Schmied Reisch Rechtsanwälte OG sowie an die Bürgermeister der Region stellen.

 

Bild: Informationsveranstaltung „Wirtschaft im Pielachtal“ ©Melanie Scholze-Simmel

v.l. Bgm. Ing. Kurt Wittmann, MMag. Sabrina Hoppel, Daniela Melchardt MA, DI Andreas Kirisits, Andreas Ganaus, Herbert Gödel, Bgm. Ernst Kulovits, Sigfried Krickl, Herbert Schwaiger, Grünbichler, Christa Schmirl, Dr. Raimund Heiss, Andrea Kotmiller, Bgm. Anton Grubner, Bgm. Peter Kalteis, Anja Leitner, Michael Kern, Franz Mandl, Elisabeth Widder-Wieland, Thomas Zeilinger, Karl-Peter Bacher, Hubert Gansch, Luise Doppler, Bgm. Franz Größbacher, Alfred Mühlbacher, Engelbert Fahrngruber, Heinrich Putzenlechner

 

Rückfragehinweis:
Melanie Scholze-Simmel, BA
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
Schloßstraße 1 | A-3204 Kirchberg an der Pielach
T 02722 7309 25 | regionalbuero@pielachtal.at