Modernisierung des Feuerwehrhauses in Frankenfels als kommunales Großprojekt

Eine gut funktionierende Feuerwehr ist ein Garant für die Sicherheit in einer Gemeinde und so ist es auch Aufgabe der Gemeindepolitik der Feuerwehr eine zeitgemäße Ausstattung aber auch ein dementsprechendes Heim zur Verfügung zu stellen.

Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat der Marktgemeinde Frankenfels einstimmig zu einem teilweisen Neubau der 60 Jahre alten Feuerwehrzentrale der FF Frankenfels am Standort Markt 65 entschlossen. Das neue Sicherheitszentrum ist aber nicht nur als Heimstätte der örtlichen Feuerwehr zu sehen, sondern soll auch der Bevölkerung im Katastrophenfall als Anlaufstelle dienen. Nach reiflicher Überlegung und langer Planung wurde entschieden, das Projekt am derzeitigen Standort auszuführen. Im Vordergrund aller Überlegungen stand immer eine kompakte, moderne und finanzierbare Zentrale welche den Anforderungen der heutigen Zeit entspricht. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Schaupp aus Ferschnitz konnte ein Plan entworfen werden, welcher nach baubehördlicher Bewilligung nun in die Umsetzungsphase gelangt und auch optisch zu einer Ortsbild-Auffrischung beitragen wird. Die geschätzten Gesamtkosten ohne Bauplanung liegen bei ca. 1,4 Mio. Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Frankenfels hat sich zur Mithilfe in Form von umfassenden Arbeitsleistungen aber auch zur Finanzierung der Möblierung bereit erklärt, wodurch die Gesamtkosten sicherlich noch deutlich gesenkt werden können. Auch ein kräftiger finanzieller Zuschuss des Landes Niederösterreich wird die Kosten nochmals reduzieren. In diesem Zusammenhang wird die Bevölkerung um Unterstützung der Feuerwehr Frankenfels bei der Bewältigung dieser Zusatzaufgabe in Form von handwerklichen Hilfeleistungen oder einer Verköstigung der freiwilligen Helfer in der Bauphase ersucht.

„Gemeinsam werden wir es schaffen dieses wichtige Projekt für eine sichere Zukunft unserer Gemeinde, umzusetzen“, so der Frankenfelser Bürgermeister Franz Größbacher. Vor dem Teilabriss des Altbestandes gibt es für die Bevölkerung noch die Möglichkeit, diverse Einrichtungsgegenstände bei einem Flohmarkt am 5. Oktober günstig zu erwerben.

Gemeindevertreter und FF-Kommando besprechen und besichtigen den Plan zur Modernisierung des FF Hauses in Frankenfels. Bild v.li.: Vbgm. Heinrich Putzenlechner, Bgm. Franz Größbacher, Kdt. Thomas Wutzl, Kdt.Stv. Daniel Häusler, Verwalter Arthur Vorderbrunner.

Foto: Groiss

 

Öffentliche Bekanntmachung

Innenhof der Grassermühle saniert

Über zwanzig Jahre liegt die Eröffnung des Veranstaltungszentrum Grassermühle zurück und die vielen Veranstaltungen haben selbstverständlich Spuren hinterlassen. Das Bauhofteam der Marktgemeinde ging unter Bauhofleiter Anton Winter und mit Helfern daran, den Innenhof des historischen Ensembles einer Generalsanierung zu unterziehen. Rechtzeitig vor dem Gastspiel des ORF NÖ und der Sommertour erstrahlte dieser in neuem Glanz. Die Balkonszene mit den Mädchen und Burschen der Landjugend und dem „Wett-Fensterln“ spielte im Hof der Mühle bei den Fernsehaufzeichnungen  eine zentrale Rolle.

Das traditionelle Ambiente in der Grassermühle wird bei Konzerten, Feuerwehrfest, Maibaumfeier, Sommerfesten, Heurigen, oder wie an diesem Wochenende als „Eierspeis-Heuriger“ genossen. In der Grassermühle findet  neben dem Gemeindebauhof auch der Heimat- und Trachtenverein mit einem Vereinsheim ein Zuhause. Der Mühlenraum  dient dem Jagdhornensemble als Proberaum und Vereinen auch zum Werken, Basteln, Malen u.v.m.

Vorne:

René Aigelsreiter, Hermann Eigelsreiter

Stehend:

Andreas Tuder, Ernst Burmetler, Franz Größbacher, Anton Winter, Anton Karner

Auf die Sicherheit unserer Kleinsten bedacht!

Seit der Sanierung und Erweiterung ist unser Landeskindergarten mit einer Brandmeldeanlage versehen. Die Früherkennung eines Brandes bringt wertvolle Zeit, einerseits für unsere Kleinsten und ihre Betreuerinnen zum sicheren Verlassen des Kindergartens im Brandfall, andererseits für die Feuerwehr um möglichst schnell vor Ort zu sein.

Im Zuge der Sanierung wurde eine moderne Brandmeldeanlage der Firma Siemens eingebaut,  welche seither einwandfrei ohne Probleme funktioniert. Trotzdem wurde ein Wartungsvertrag mit dem Anlagenerzeuger abgeschlossen um stets auf der „sicheren Seite“ zu sein. Hr. Wurzenberger Hannes, Mitarbeiter der Firma Siemens und selbst  Vater eines Frankenfelser Kindergartenkindes, nahm die jährliche Anlagenprüfung vor.

 

Wachablöse am Gemeindeamt

Mit 1. Juli 2019 übernimmt Arthur Vorderbrunner die Führung des Gemeindedienstes der Marktgemeinde Frankenfels als Amtsleiter und folgt damit Bgm. Franz Größbacher der diesen Posten seit fast 22 Jahren Inne hatte.  „Es wird sicherlich nicht leicht einer solchen Persönlichkeit wie Franz Größbacher nachzufolgen der in seiner Doppelfunktion als Bürgermeister und Amtsleiter viel für die Gemeinde bewegt hat“ so der neue Amtsleiter. Die berufliche Laufbahn führte den zweifachen Familienvater  Vorderbrunner von der Bundespolizeidirektion Wien vor knapp 22 Jahren in seiner Heimatgemeinde als Gemeindebediensteter wo er als gewissenhafter Bauamtsleiter und Standesbeamter bisher tätig war. In seiner Freizeit ist der neue Amtsleiter seit Jahrzehnten als Feuerwehrfunktionär tätig .   Mit einstimmigem Beschluss des Gemeinderats wurde Vorderbrunner nun mit der Amtsführung beauftragt. Der scheidende Amtsleiter, Bgm. Franz Größbacher, wird sich nun ganz auf seine Tätigkeit als Gemeindeoberhaupt konzentrieren und vielleicht nun auch etwas mehr Freizeit genießen können.

Steigerung bei Schneeräumungssubventionen

Eine Steigerung von über 50 % brachte die Abrechnung der Schneeräumungskosten des vergangenen Winters. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung, an die Weggemeinschaften des Gemeindegebietes über EUR 39.000,- an Gemeindezuschüssen auszuzahlen.

Vier öffentliche Eisenbahnkreuzungen, die aufgrund der Neustrukturierungen nicht mehr notwendig sind und durch Neuanlagen ersetzt wurden, wurden aufgelassen.

Der Abschluss von Kaufverträgen für das neuerschlossene Bauland in der Markenschlagrotte wurde beschlossen.

Für Arbeiten am Generationenpark Grassermühle wurden Aufträge im Bereich Flussplatz und Naturplatz vergeben. Bei der Neugestaltung des Zuganges zur Pfarrkirche und der Zufahrt  zum Friedhof wurde der Auftrag an die Baufirma Anzenberger, Kirchberg, vergeben.

 

Wahlergebnis Europawahl 2019

Gemeinden und Wirtschaft ziehen an einem Strang

Gemeindevertreter holen sich Ideen vom Europasieger

Der Gewinner des Europäischen Dorferneuerungspreises war zu Gast bei der 12. Mitgliederversammlung der LEADER-Region Mostviertel-Mitte am 8. November 2018 in Kirchberg an der Pielach.

Die Gemeinde Fließ in Tirol hat die Kehrtwende geschafft. So wie viele ländliche Gemeinden war sie bedroht von Abwanderung, Leerständen und Infrastrukturverlust. LEADER-Obmann Bgm. Anton Gonaus holte den Bürgermeister von Fließ, Ing. Hans-Peter Bock, zur LEADER-Mitgliederversammlung nach Kirchberg. Dieser berichtete von jenen Maßnahmen, die der Gemeinde Fließ nicht nur den Sieg beim Europäischen Dorferneuerungspreis bescherten, sondern vor allem steigende Bevölkerungszahlen und wirtschaftlichen Aufschwung.

Konsequent wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Fließ in Zukunftsthemen investiert. Strategisch wichtige Objekte im Ortszentrum wurden von der Gemeinde angekauft, saniert und vermietet. In einem mehrjährigen Bürgerbeteiligungsprozess entstand ein modernes Gemeindezentrum mit Arzt und Geschäften. Sowohl für betreubares Wohnen, als auch für Kinderbetreuung wurden großzügige Einrichtungen geschaffen. Jede der 6 Ortschaften der 3.000 Einwohner Gemeinde hat eine eigene Volksschule. Bis 2022 will die Gemeinde 85% Flächendeckung beim Breitbandausbau erreicht haben. Auch die gemeindeeigenen Almen auf über 2.000 m Höhe sollen von einer schnellen Internetverbindung profitieren können.

Generalversammlung

Fast alle 39 Mitgliedsgemeinden waren bei der Generalversammlung vertreten. Besonders begrüßen durfte Obmann Bgm. Anton Gonaus seine Stellvertreter Bgm. DI Martin Leonhardsberger aus Mank und Bgm. Alois Kaiser aus Eschenau, Abg. zum NR Bgm. Friedrich Ofenauer, Ehrenmitglied Bgm. a. D. Herbert Schrittwieser, sowie die Vertreter der Kammern, Mag. Gernot Binder von der Wirtschaftskammer St. Pölten, DI Johann Hell von der Landwirtschaftskammer Scheibbs sowie Bgm. Johannes Zuser als Obmann der Landwirtschaftskammer Melk.

Bericht des Obmannes

In seinem Bericht betonte LEADER-Obmann Bgm. Anton Gonaus die vielen positiven Impulse und Projekte die durch das EU-Programm Ländliche Entwicklung und speziell durch das LEADER-Programm in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten möglich geworden sind. In Mostviertel-Mitte wurden in der laufenden Förderperiode bereits 33 Projekte vom Projektauswahlgremium als positiv für die Strategie beschlossen. Etwas mehr als 2/3 des in dieser Förderperiode zur Verfügung stehenden Budgets ist damit bereits gebunden. Eine knappe Million Euro an Fördermitteln von Bund, Land und der Europäischen Union steht noch für Projekte zur Verfügung

Bericht des LEADER-Managements

Geschäftsführerin DI Petra Scholze-Simmel berichtete von den Projekten, die die LEADER-Region in den vergangenen Jahren als Projektträgerin oder Kooperationspartnerin abgewickelt hat. Dazu gehören die Obstbaumpflanzaktion, die Gemeinsame Wohnstandortvermarktung, das Ehrenamts-Projekt Mostviertel-Mitte tut was. sowie die neu gestartete Qualifizierungsoffensive, bei der unter www.mostviertel-mitte.at/kurse Workshops und Kurse für regionale Unternehmen angeboten werden.

 

Kontakt für Rückfragen:
DI Petra Scholze-Simmel, LEADER-Region Mostviertel-Mitte
leader@mostviertel-mitte.at, 02722/7309-29

www.mostviertel-mitte.at