„Ankommen. Erleben. Staunen.“ – Große Videokampagne entlang der Mariazellerbahn umgesetzt

Am 08. und 09. Mai setzte das Pielachtal gemeinsam mit der Mariazellerbahn – Siegerin der ORF
Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ –, St. Pölten, dem Naturpark Ötscher-Tormäuer und Mariazell eine
groß angelegte Videokampagne unter dem Titel „Ankommen. Erleben. Staunen.“ um.
Im Mittelpunkt steht das Urlaubserlebnis auf einer der schönsten Bahnstrecken Österreichs – von
St. Pölten über das Pielachtal und den Naturpark Ötscher-Tormäuer bis nach Mariazell. Die Strecke
der Mariazellerbahn von St. Pölten bis Mariazell ist rund 84 Kilometer lang. Sie gilt als die längste
Schmalspurbahn Österreichs.

Die Fahrt führt durchs Pielachtal, über zahlreiche Viadukte und durch 21 Tunnel bis ins
Mariazellerland.
An insgesamt 40 Drehorten wurden beeindruckende Landschaften, regionale Kulinarik,
Ausflugsziele sowie zahlreiche besondere Momente eingefangen. Ziel der Produktion ist es, die
Vielfalt und Einzigartigkeit der Regionen sichtbar zu machen und Lust auf einen entschleunigten
Urlaub ohne Auto zu wecken.

Im Zentrum der Videoproduktion steht die „Familie Talblick“, die ihren Urlaub bewusst stressfrei und
nachhaltig gestaltet. Mit der Mariazellerbahn entdeckt die Familie unterschiedlichste Orte der
Region und erlebt dabei Natur, Genuss, Kultur und Abenteuer auf entspannte Weise.
„Mit der Kampagne wollen wir zeigen, wie vielfältig die Regionen sind und wie bequem man Natur,
Kulinarik und Ausflugsziele ohne Auto erleben kann. Gerade das Pielachtal bietet mit dem Pielachtal-
Radweg, dem Rundwanderwanderweg, der Pielach, zahlreichen Bademöglichkeiten und der
einzigartigen Dirndlfrucht besondere Erlebnisse für Gäste“, betont Julia Franta, Marketingleiterin des
Pielachtals und Organisatorin des Videodrehs.
Auch Stefan Bauer, Tourismusdirektor St. Pölten, sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit:
„Die Verbindung von Stadt, Natur und Bergerlebnis macht diese Reise für Gäste besonders
attraktiv.“

Anton Hackner, Leitung der Mariazellerbahn, steht auch das Reiseerlebnis selbst im Mittelpunkt:
„Die Fahrt wird hier selbst zum Erlebnis – entschleunigt, nachhaltig und mit beeindruckenden
Ausblicken.“
„Die Regionen ergänzen sich perfekt und bieten Gästen eine abwechslungsreiche Reise bis nach
Mariazell – mit der beeindruckenden Basilika, der Bürgeralpe und zahlreichen Familienerlebnissen,
die den Aufenthalt besonders machen“, erklärt Ute Gurdet, Geschäftsführerin der Erlebnisregion
Hochsteiermark.

Florian Schublach, Geschäftsführer des Naturparks Ötscher-Tormäuer, ergänzt: „Der Naturpark mit
seinen Schluchten, Wanderwegen und besonderen Naturlandschaften ist ein echtes Highlight der
Reise und lässt sich ideal nachhaltig mit der Bahn entdecken.“

Vom urbanen Erlebnis bis zur alpinen Bergwelt entsteht hier eine Reise, bei der bereits der Weg Teil
des Urlaubserlebnisses wird“, so Andreas Purt, Geschäftsführer von Mostviertel Tourismus.
Produziert werden die Videos vom Videoproduktionsunternehmen „the creators“, welches die
emotionalen Reiseeindrücke und einzigartigen Schauplätze filmisch in Szene setzt.
Die Kampagne zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig und attraktiv ein Urlaub in den Regionen rund um
die Mariazellerbahn ist. Von kulinarischen Highlights über Naturerlebnisse bis hin zu
familienfreundlichen Freizeitangeboten entsteht ein authentischer Einblick in eine Region, die mit
Gastfreundschaft, Regionalität und außergewöhnlicher Vielfalt begeistert.

Die produzierten Videos werden in den kommenden Wochen veröffentlicht und sollen die
touristischen Angebote einem breiten Publikum präsentieren.

Rückfragehinweis:
Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal
A-3203 Rabenstein/Pielach
Marktplatz 7
T: +43 (0) 0664 / 383 19 19
www.pielachtal.at | regionalbuero@pielachtal.at

115 Jahre Elektrifizierung der Mariazellerbahn: „Schmalspurtage“ im Mai 2026

Anlässlich 115 Jahre Elektrifizierung der Mariazellerbahn finden am 30. & 31. Mai 2026 die Schmalspurtage statt. Im Rahmen dieses Jubiläums steht ein Wochenende lang die Geschichte und Entwicklung der traditionsreichen Schmalspurbahn – von ihrer Entstehung über die Elektrifizierung bis in die Gegenwart – im Fokus.

Das Programm umfasst Highlights an drei Standorten:

Ober-Grafendorf (Heizhaus des Eisenbahnclubs Mh.6)

  • Präsentation historischer Fahrzeuge
  • Sonderfahrten auf der „Krumpe“

Kirchberg an der Pielach (Modellbahnmuseum „Bahn im Bahnhof“)

  • Maßstabsgetreue Nachbildung der Mariazellerbahn im Maßstab 1:87

Laubenbachmühle (Betriebszentrum der Mariazellerbahn)

  • Führungen mit Einblicken in Geschichte und Betrieb
  • Präsentation von Spezialfahrzeugen (z. B. Turmwagen)
  • Sonderfahrten mit Elektrolok E14 und Dampflok Mh.6
  • EVN-Infostand zu Elektrifizierung und Elektromobilität
  • Regionale Kulinarik

Zwei Tage Bahnerlebnis pur

  • Sonderfahrten mit Diesel- und Elektroloks
  • Fahrten mit der Nostalgie-Dampflok Mh.6
  • Fahrten mit Panoramawagen & Ötscherbär
  • Sonderzüge ab St. Pölten

Neues Bienenparadies entsteht in Frankenfels

MilKdo NÖ – Unterschreitung der Mindestflughöhe – Information

Das Militärkommando NÖ teilt mit, dass in den KW 10, 11, 12, 13 und 15 einsatznahes Flugtraining durchgeführt wird, unter anderem im Bezirk St. Pölten.

Unterschreitung der Mindestflughöhe: Bundesheer Q1/Q2 2026

 

Obmannwechsel bei der Güterweggemeinschaft Hofstätt

Im Rahmen der Wegversammlung der Güterweggemeinschaft ‚Hofstätt‘ am 30. Januar 2026 fand die Wahl des neuen Obmanns statt. Zum Nachfolger wurde Ricardo Enner bestimmt.
Bürgermeister Herbert Winter nutzte die Gelegenheit, um dem scheidenden Obmann Anton Hofegger für die langjährige Zusammenarbeit zu danken. Er hob dessen verlässliche Arbeit hervor, durch die sich der Güterweg in einem sehr guten Zustand befindet.
Anschließend begrüßte der Bürgermeister den neu gewählten Obmann Ricardo Enner im Amt. Er bedankte sich für dessen Bereitschaft, die Aufgabe zu übernehmen, und freut sich auf die kommende Zusammenarbeit. Auch Ricardo Enner fand anerkennende Worte für seinen Vorgänger: Er dankte ihm für seine 13-jährige Tätigkeit und würdigte die erbrachten Leistungen für die Gemeinschaft.

Fotocredit: Güterweggemeinschaft Hofstätt

Erstmalig bereits vor Beginn der Sommersaison mit dem Panoramawagen von St. Pölten nach Mariazell.

Wintererlebnis im Panoramawagen– entspannte Panoramafahrt mit Frühstück an Bord und Blick auf die Winterlandschaft. 

Sanierung und Verlegung des Güterweges Höhenberg in Frankenfels erfolgreich abgeschlossen

Nach intensiven Bauarbeiten konnte die Sanierung des Güterweges Höhenberg in der Marktgemeinde Frankenfels erfolgreich abgeschlossen werden. Der bestehende Weg war von zahlreichen talseitigen Setzungen und kleineren Rutschungen betroffen, wodurch eine umfassende Instandsetzung notwendig wurde.

Um die dauerhafte Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wurde der Güterweg bergseitig verlegt. Dies machte umfassende Felsabtragungen erforderlich, die unter der fachlichen Begleitung des Landesgeologen Dr. Joachim Schweigl durchgeführt wurden. Außerdem wurde eine alte Wurfsteinmauer abgetragen und durch eine neue ersetzt und verstärkt. Gleichzeitig erfolgte eine Erneuerung der Wasserhaltung, insbesondere durch den Einbau eines neuen Rohrdurchlasses, um eine langfristig gesicherte Entwässerung des Hanges zu gewährleisten.

Bürgermeister Herbert Winter betont die Bedeutung des Projekts für die lokale Infrastruktur:

„Im Zuge der Arbeiten wurde auch der gesamte Streckenabschnitt neu asphaltiert, wodurch der Weg nun wieder in einem modernen und verkehrssicheren Zustand zur Verfügung steht.“

Heinz Griesauer, Obmann der Güterweggemeinschaft Höhenberg dankt Frau Christina Fuchsluger, NÖ Agrarbezirksbehörde für die gute Zusammenarbeit und lobt den zügigen Baufortschritt der Fa. Pittel-Brausewetter.

Nach Abschluss aller Bau- und Vermessungsarbeiten erfolgt nun die grundbücherliche Übernahme des Weges in das Öffentliche Gut der Marktgemeinde Frankenfels.

Am Bild v. l.: Christina Fuchsluger (NÖ Agrarbezirksbehörde), Gerald Bieder (Bauleiter der Firma Pittel-Brausewetter), Bürgermeister Herbert Winter sowie Heinz Griesauer (Obmann der Güterweggemeinschaft)
Foto: Daniela Karner

Mariazellerbahn gewinnt „9 Plätze – 9 Schätze“

Die Mariazellerbahn hat sich in der großen ORF Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ am 25. Oktober 2025 erfolgreich gegen ihre acht Mitbewerber aus den Bundesländern durchgesetzt. Das Publikum und die prominent besetzte Jury kürten die längste Schmalspurbahn Österreichs zum schönsten Platz Österreichs. „Mit unserer Mariazellerbahn haben wir eine ganz besondere Visitenkarte Niederösterreichs ins Rennen um den schönsten Platz Österreichs geschickt. Unsere blau-gelbe Botschafterin auf schmaler Schiene hat schließlich sowohl das Publikum als auch die Jurymitglieder vollends begeistert und den Sieg erstmals nach Niederösterreich geholt. Eine großartige Werbung für unser Bundesland“, gratuliert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

 „Unsere Mariazellerbahn ist ein niederösterreichisches Kulturgut auf Schiene, das gelebte Eisenbahngeschichte, beeindruckende Natur und moderne öffentliche Mobilität auf einzigartige Weise miteinander verbindet, sie steht für Heimatstolz und Tradition. Diese Einzigartigkeit hat ganz Österreich überzeugt und zum Sieg geführt. Mein Dank gilt vor allem dem hervorragenden Team der Mariazellerbahn, das täglich für die Fahrgäste im Einsatz ist und jede Fahrt zum Erlebnis macht“, informiert NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

„9 Plätze – 9 Schätze“: Zum zwölften Mal hat sich das ORF-Erfolgsformat 2025 auf die Suche nach dem schönsten rot-weiß-roten Ort begeben. Die Mariazellerbahn konnte sich in der Niederösterreich-Vorauswahl gegen die Retzer Windmühle und das Rosarium Baden durchsetzen, ging in der großen Liveshow am 25. Oktober für Niederösterreich ins Rennen und sicherte sich schließlich den Sieg. „Ich bedanke mich von Herzen bei allen Österreichern, die für die Mariazellerbahn gevotet haben, bei der Jury sowie bei Katharina Sunk und Missy May, die unser ‚Bahnjuwel‘ so wertschätzend und überzeugend präsentiert haben“, ergänzt Landbauer.

Tradition trifft Moderne

Die Mariazellerbahn positioniert sich als Verkehrsmittel für Alltag und Freizeit, das Tradition und Moderne verbindet. Mit der Himmelstreppe ist täglich ein modernes öffentliches Verkehrsmittel auf der Strecke für die Pendler und Schüler unterwegs. Gleichzeitig bewahren die liebevoll aufgearbeiteten nostalgischen Loks und Waggons des Erlebniszugs Ötscherbär, der in der Sommersaison und im Advent verkehrt, die lange Vergangenheit der Mariazellerbahn und bieten gelebte Eisenbahngeschichte auf Schiene. Die Panoramawagen, die ebenso in der Sommersaison von Mai bis November und im Advent verkehren, bieten darüber hinaus ein exklusives und kulinarisches Bahnerlebnis. Bei Ötscherbär und Panoramawagen liegt der Fokus auf Freizeittourismus bzw. Ausflugserlebnis in der Region. Eine Reise wie anno dazumal ermöglicht darüber hinaus der Nostalgie-Dampfzug, gezogen von der Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908), der noch heute an ausgewählten Terminen verkehrt.

Die Strecke

Auf einer Strecke von 84 Kilometern verbindet die Mariazellerbahn, die längste Schmalspurbahn Österreichs, unter dem Motto „Durchs Dirndltal ins Mariazellerland“ die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Die Strecke wurde 1907 offiziell eröffnet und bereits 1911 vollständig elektrifiziert. Die Mariazellerbahn verkehrt auf einer Spurweite von 760 mm (=bosnische Spurweite) und gilt als die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt. Mit den modernen Himmelstreppen-Garnituren, die seit 2013 im Einsatz sind, erreicht die Mariazellerbahn eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Bahn bedient inklusive Bedarfshalte aktuell 26 Haltestellen entlang der Strecke.

Talstrecke und Bergstrecke

Die Mariazellerbahn startet in St. Pölten, führt durch das malerische Dirndltal und das imposante Ötscher-Reich bis nach Mariazell und überwindet dabei mehr als 600 Höhenmeter. Der Abschnitt zwischen St. Pölten und Laubenbachmühle wird als „Talstrecke“ bezeichnet, ab Laubenbachmühle führt die „Bergstrecke“ nach Mariazell. Gerade die Bergstrecke gilt mit ihren engen Bögen, Tunneln und Viadukten als Meisterwerk der Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Elektrischer Betrieb

Eine Besonderheit der seit 1911 elektrifizierten Mariazellerbahn ist die Frequenz, mit der sie fährt. Während die Frequenz aus der Steckdose 50Hz (Hertz) beträgt, benötigt die Mariazellerbahn 25Hz-Bahnstrom. Der Strom für die Mariazellerbahn wird von der EVN über das Umformerwerk Klangen und das Kraftwerk Erlaufboden bezogen. Die dort befindlichen sogenannten Umformer liefern die nötige Frequenz für den elektrischen Betrieb der Bahn.

Auszeichnungen

Im Jahr 2018 wurde die Mariazellerbahn von den Kunden zur besten Regionalbahn Österreichs gewählt. 2019 hat die britische Tageszeitung „The Guardian“ die Schmalspurbahn unter die zehn schönsten Eisenbahnstrecken Europas gereiht.

Fahrgäste

Die Nachfrage nach den Angeboten der Mariazellerbahn steigt stetig. Im Jahr 2024 wurden 677.000 Fahrgäste transportiert. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 wurden 500.000 Fahrgäste befördert, im Jahr 2019 bereits 579.000 Fahrgäste.

Foto 1: Die Mariazellerbahn – Mobilität im Einklang mit der Natur. (©NÖVOG/Wegerbauer)

Foto 2: Die modernen Himmelstreppen sind seit 2013 im Einsatz. (©NÖVOG/Bollwein)

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Foto 3: Der Erlebniszug Ötscherbär unterwegs durch seine Region. (©NÖVOG/Weinfranz)

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Foto 4: Der Nostalgie-Dampfzug verkehrt an ausgewählten Terminen. (©NÖVOG/Bollwein)

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Foto 5: Die Panoramawagen bieten regionale Kulinarik auf Schiene. (©NÖVOG/Weinfranz)

Information

Weitere Informationen zur Mariazellerbahn gibt es unter www.mariazellerbahn.at sowie im Infocenter unter 02742 / 360 990-1000 (täglich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr).

 

Rückfragehinweis

Katharina Heider-Fischer, MSc │ Kommunikation │NÖVOG & Niederösterreich Bahnen

Telefon: +43/2742 360 990-1311 │ Mobil: +43/676 566 24 53

Internet: www.niederoesterreichbahnen.athttps://blog.niederoesterreichbahnen.at/www.facebook.com/niederoesterreichbahnenwww.instagram.com/niederoesterreich_bahnenwww.flickr.com/photos/noevog/albums

ACHTUNG – Wegsperre – Gehweg Kargl

 

Der Gehweg  Kargl – Fernwärme/Ort

ist wegen umgestürzter Bäume gesperrt!