Jungmusiker der Neuen Mittelschule vor den Vorhang

Beim Frühlingskonzert der Marktkapelle Frankenfels durften Selina Pichler (3b, Querflöte) und Sarah Grasmann (2a, Trompete) erstmals in der Orchester-Formation mitspielen. Bianca Nabinger (3a) wurde von Kapellmeister Josef Fahrngruber mit dem Leistungsabzeichen ausgezeichnet. Die Bläserklasse der NMS gab beim Konzert eine Talentprobe ab, die mit vom Publikum mit viel Applaus bedacht wurde.

Wir trauern um … Ingrid Klauser

Zum Abschiednehmen versammeln wir uns am

Dienstag, dem 14. Juni 13.00 Uhr

in der Pfarrkirche Frankenfels!

HILFSWERK-WOCHE

Wir trauern um … Leopoldine Krickl

Zum Abschiednehmen versammeln wir uns am

Mittwoch, dem 08. Juni 13.00 Uhr

in der Pfarrkirche Frankenfels!

Atlanta ist die schönste Haflingerstute Niederösterreichs und im Pielachtal daheim

„Wenn man jahrelang versucht Erster zu werden und es dann klappt, ist das schon ein Wahnsinn“, erzählt Josef Karner, Pferdezüchter aus Frankenfels. Die Bezirksblätter besuchten den auf 600 Meter Seehöhe gelegenen Bauernhof aus einem guten Grund – die schönste Haflingerstute Niederösterreichs ist dort daheim. 

Atlanta ist die Schönste
Vergangene Woche kämpften rund 32 Haflingerstuten in Tullnerbach um den heißersehnten ersten Platz – Landessieger bei der Haflinger Stutenkörung zu werden. Josef und Gerhard Karner von der Zuchtgemeinschaft Karner aus Frankenfels schafften es und sind sichtlich stolz auf ihr Prachttier. „Ihr Name ist Atlanta“, (Anm. Atlanta von Amethist Windsor) so Josef Karner, „und mit einer Note von 8,09 schafften wir es diesmal.“ 
Anfänglich war sich Karner nicht ganz sicher, ob es seine Atlanta bei der diesjährigen Körung schaffen würde, versuchten sie es doch die letzten Jahre immer wieder vergeblich bis in die Endrunde zu kommen. 
Versucht habe man es laut den Pferdeliebhabern bei den vergangenen Bewerben, beispielsweise mit Stuten aus Tirol. Dieses Mal wählte man einen anderen Weg: „Atlanta ist eine Niederösterreicherin“ und konnte den Sieg in „ihrem“ Heimat-Bundesland einheimsen.

Das Ja-Wort gaben sich … Carina Grasmann und Ronald Doppler

Am 04. Juni 2016, gaben sich Ronald Doppler und Carina Grasmann das Ja-Wort vor dem Standesamt Frankenfels.

Mit der e-card in den Urlaub

Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) schützt in den meisten europäischen Ländern

Sommerzeit ist Reisezeit. Nicht vergessen sollte man auf die e-card im Reisegepäck. Denn mit der praktischen Karte ist man nicht nur in ganz Österreich krankenversichert, sondern auch in den meisten europäischen Ländern. Und zwar durch die EKVK (Europäische Krankenversicherungskarte), die sich auf der Rückseite der e-card befindet.

Wo gilt die EKVK?

Die EKVK gilt derzeit in den 28 EU-Staaten, in der Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein, Mazedonien, Serbien und Bosnien-Herzegowina (in den beiden letzgenannten Ländern ist sie beim zuständigen Sozialversicherungsträger gegen eine gültige Anspruchsberechtigung umzutauschen).

Wie nützt man die EKVK?

Die EKVK kann bei allen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten sowie in öffentlichen Spitälern verwendet werden. Wichtig ist, die Karte gleich vor Behandlungsbeginn vorzuweisen. Der ausländische Krankenversicherungsträger rechnet normalerweise direkt mit der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) ab. Sollte in Einzelfällen die EKVK abgelehnt und auf Barzahlung bestanden werden, dann muss man sich unbedingt eine detaillierte Rechnung ausstellen lassen. Dies gilt auch für private Kliniken und Privatärztinnen bzw. Privatärzte. Dort muss – wie in Österreich – die Rechnung vorerst selbst bezahlt werden. Gegen Vorlage der Rechnung gibt es von der NÖGKK eine Kostenerstattung. Da die ausländischen Sozialversicherungen oft andere Leistungen und Tarife haben und private Behandler die Preise frei bestimmen können, kann es fallweise zu unangenehmen Überraschungen kommen. Wer sein Urlaubsbudget nicht zusätzlich belasten möchte, sollte eine private Reisekrankenversicherung abschließen. Viele Leistungen im Urlaub sind oft auch über Zusatzangebote bei Automobilklubs oder Kreditkartenfirmen abgedeckt.

Und in anderen Ländern?

Für Reisen in die Türkei und Montenegro gibt es nach wie vor einen Urlaubskrankenschein, der bei der Arbeitsstelle oder bei der NÖGKK aufliegt. Der Urlaubskrankenschein muss vor Beginn der ärztlichen Behandlung beim ausländischen Krankenversicherungsträger in einen ortsüblichen Krankenschein eingetauscht werden. Erst dann werden ärztliche Behandlung, Medikamente oder Spital auf Kosten der Krankenkasse gewährt.

Mit allen anderen Staaten hat Österreich keine Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen. Wer z. B. in die USA oder nach Australien reist und dort ärztliche Behandlung braucht, zahlt die anfallenden Arzt- und Behandlungskosten vorerst selbst. Die Rechnung kann dann bei der Krankenkasse eingereicht werden.

Wichtig für eine Kostenerstattung

Die NÖGKK benötigt eine detaillierte Rechung. Auf dieser sollten alle medizinischen Leistungen, Medikamente, Heilbehelfe etc. samt ihren einzelnen Honoraren angeführt sein. Ebenso ist ein Zahlungsnachweis erforderlich. Wer eine private Zusatzversicherung hat, kann eine Bestätigung über die Kostenerstattung verlangen und mit dieser dann Restkosten bei der privaten Versicherung geltend machen.

NÖGKK hilft …

… vor dem Urlaub: Wer auf Grund fehlender Vorversicherungszeiten keine gültige EKVK (**** auf der Rückseite der e-card) besitzt, kann in den NÖGKK-Service-Centern – rechtzeitig vor Urlaubsantritt – eine „Provisorische Ersatzbescheinigung“ beantragen.

… nach dem Urlaub: NÖGKK-Ombudsfrau Ilse Schindlegger rät: „Wenn Sie im Urlaub Probleme mit der EKVK hatten, wenden Sie sich an uns. Wir werden uns jeden Fall speziell ansehen und versuchen, eine Lösung zu finden.“